Mit Helmut und Erika durch das Land – was für eine Freude 1

Und dann kamen Helmut und Erika. Die beiden träumten schon vor ein paar Jahren mit uns über eine Israelreise zur Silberhochzeit, mussten aber dann ihre Pläne durch Corona begraben.
Aber:
Nach lauter Wundern, hatte es nun doch geklappt.
Wir waren so froh, euch hier zu haben. Und wir hatten direkt einen schönen Einstieg in Yaffo.
– Hier spielte die Geschichte von Jona, der zu einer anderen Nation gehen sollte, nach Ninive und Buße und Umkehr predigen sollte. (Jona)
– Hier sah Petrus die Vision mit den unreinen Tieren und bekam von Gott gezeigt, dass das Evangelium jetzt auch zu den anderen Nationen gehen sollte (Apg.10)

Gegen Abend fuhren wir nach Zichron, wo die beiden eine kleine Ferienwohnung mit wunderbarer Terrasse hatten. Ein schöner Ort zum Grillen.

Der kleine, süße gehörte zur Ferienwohnung

Silberhochzeit

Am ersten Morgen hatten wir schon den Tisch schön vorbereitet. Schließlich stand ja die Silberhochzeit an.
Wir pressten den ganzen Berg Orangen aus für den frischen O-saft.
“Nee, wat lecker”, sagte Helmut immer wieder.
Dazu gab es leckere Laugenstangen aus dem Laden von Beth’El in Zichron und alles, was das Herz zu einem israelischen Frühstück begehrt. Es war fast ein bisschen wenig Platz auf unserem Tisch für so viele Leckereien aber wir haben es immer gut geschafft miteinander.
Nach dem ausgiebigen Frühstück fuhren wir los, um die Gegend zu erkunden.
   

Ein Tag in Cäsarea.

Matthias freute sich, wieder die Bibel vor Ort auslegen zu können.
Er mag diesen Ort ja besonders, weil von hier das Evangelium, die frohe Botschaft bis zum Ende der Welt ging, sogar nach Ostfriesland.
Hier in Cäsarea lebten Pontius Pilatus und auch der Hauptmann, den Petrus nach seinem Erlebnis in Yaffo besuchte. Er war der erste Gläubige aus den Nationen.
Dazu hat Matthias schon früher einen extra Beitrag geschrieben. s.Cäsarea
 
Die Ausgrabungen sind einfach genial und immer gibt es was neues zu entdecken.
Das beste ist aber das große Theater, wo heute noch viele Konzerte stattfinden.
Da konnte ich es mir nicht entgehen lassen, einmal auf der Bühne zu stehen. 😉
Doch auch der Palast des Herodes, dessen Überreste immer noch am Meer zu bewundern sind, ist fantastisch.
 
Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand von Cäsarea und genossen Wellen und Meer.
   
Am Abend hatten wir einen Tisch bestellt im alten Hafen von Cäsarea.
Auf dem Weg dorthin trafen wir dieses Hochzeitspaar und Helmut fragte nach einem Foto mit Hochzeits- und Silberhochzeitspaar.
Was für ein schönes Ambiente für ein Silberhochzeitsessen.

 

Hinter uns ging währenddessen die Sonne unter. Sehr schön!

 

Daliat El Carmel auf dem Carmel

Shoppingtour mit Erika.
Besuch bei den Drusen in Daliat el Carmel.
Spaß hatten wir auf jeden Fall. Und schöne Kleider gab’s auch noch dazu.
Elia hat hier in der Gegend die Baals-Priester überführt und ausgerottet.
Am Ort des Geschehens hat man einen guten Überblick über die Jesreel-Ebene.
Dann ging es weiter Richtung See Genezareth.
Wir warfen einen ersten Blick von Poriah aus auf den See.
 
Die beiden hatten eine kleine aber feine Airbnb-Wohnung in Poriya und wir konnten direkt gegenüber mit dem Wohnmobil parken. Also gab es Frühstück auf der kleinen Terrasse.

Auf dem Berg der Seligpreisungen

 
Wunderschöne Aussicht auf den See und eine herrliche Blütenpracht.
 

Kfar Nahum, auf deutsch: Kapernaum.

Nicht viel los auf dem großen Parkplatz von Kapernaum. Hier tummelten sich vor Corona viele Reisebusse

Wer unterm Schirm des Höchsten wohnt und im Schatten des Allmächtigen schläft… das bekommt hier in Israel nochmal eine ganz andere Bedeutung. Denn ohne Schatten hält man es hier kaum aus.
Die Synagoge wurde auf den Überrestern einer alten Synagoge aus Jesu Zeiten aufgebaut. Es ist sehr wahrscheinlich, dass hier Jesus auch gepredigt hat.
Haben wir nicht schöne Kleider bekommen?

 

Nach den Bäumen mit blauen Blüten kommen jetzt die orange-roten.

Ein Baum ist schöner als der andere.

Oleander in voller Blüte

Auch vor Capernaum düsen die Jetskis rum.

Dann ging es nach Ginossar am See Genezareth.

 

Der See ist einfach randvoll, wie vor 30 Jahren, als wir schonmal länger hier waren.

Vor ein paar Jahren haben wir mit den Schülern vorne am Ende der langen Mole am Strand gelegen.

Zum Glück konnten wir das kleine Boot chartern und eine schöne, private Tour über den See erleben.

 

Unser Bootsführer legte schöne Hillsong-Worship-Musik auf.

Das Lied “Oceans” auf dem See Genezareth zu hören, ist eine ganz besondere Stimmung.

Hier ist irgendwo Jesus über das Wasser gegangen und hat damit auch seine Messias-Stellung bestätigt.

 

 
Danach gingen wir noch schwimmen im See.
 
Voll schön mit Erika zu Schwimmen und zu Springen. Synchron!
Ich wusste gar nicht, dass sie so eine Wasserratte ist, wie ich.

Ein Tag auf dem Golan

Es ging zunächst an der jordanischen Grenze entlang und dann die Serpentinen rauf auf den Golan.
Immer wieder schön, diese herrliche Aussicht. Im Hintergrund sieht man die Berge von Jordanien.
Von hier oben, auf dem Golan, hat man einen wunderbaren Blick über den See Genezareth.
Eine Sache des Blickwinkels
 
Dann ging es weiter zum Bental. Hier waren wir schon des Öfteren.
Von hier aus kann man nach Syrien schauen.
Schaut mal, was unseren Weg kreuzte.
So eine große Schlange habe ich noch nie in freier Natur gesehen.
 
Ein kurzer Blick auf Syrien dann ging es weiter durch die Drusendörfer.
Eigentlich wollten wir Kirschen pflücken aber wir konnten ja nicht so viele verarbeiten.
   
So kauften wir ein paar Kilos und fuhren weiter zu den Quellflüssen des Jordans.
Es gibt drei Quellflüsse:
1. Banyas in Cäsarea Philippi im nördlichen Golan
2. Dan im nördlichen Israel im Stammesgebiet Dan
3. und der Hasbani im Libanon
Zuerst zeigten wir den beiden Cäsarea Philippi und den Banyas, fuhren aber weiter, um noch das Naturreservat des Dan zu besuchen. Hier ein paar Fotos.
 
 
Herrlich erfrischend in dieser warmen Jahreszeit.
Am Dan- Quellfluss gibt es einen “Winnie the Poohs Tree”
Gegen Abend ging es zurück zum See, denn die beiden Männer wollten gerne angeln.
Wir schwammen noch eine kleine Runde und dann bereiteten wir das Abendessen vor.
Am Ende gab es leider nur zwei kleine Fische und 5 Würstchen.
Herrlich frisch gegrillt am See.
—>Es geht bald weiter mit unserer Fahrt durch das Jordantal

Eine entspannte Woche vor dem lang erwarteten Besuch

Achsiv-Beach

Ein paar Tage am Meer entspannen.
Unterhalb von Rosh Hanikra (s.Foto) schauten wir nach einem Stellplatz für ein paar Tage.
Es gab hier tatsächlich einen Campingplatz, der aber keinen besonders guten Eindruck auf uns machte. Außerdem war alles verschlossen. So gingen wir erstmal hier zum Badestrand und parkten auf dem öffentlichen Parkplatz. Es wurde uns bald mitgeteilt, dass wir dort nicht stehen bleiben konnten, weil man Sorge hatte, dass noch mehr Camper kommen könnten, wenn sie uns sehen.
Also fuhren wir etwas weiter an einen schönen Parkplatz mit Blick auf’s Meer und genossen die Tage am Meer.
Blick aus dem Wohnmobil

   

Auch hier am Strand gab es wunderschöne Strandblumen.

Allerdings hatten wir keinen Wasseranschluss dort, so dass es eine befristete Zeit war und wir uns bald auf den Weg zum Carmel machten, wo wir am Anfang schon einmal gestanden hatten.

Besuch zum Kaffee auf dem Carmel

Inzwischen waren unsere Freunde Ulrike und Michael aus Hamburg auch mit ihrem Camper in Israel angekommen. Ihre Einreise verlief leider nicht so entspannt, wie bei uns. Sie mussten einfach alles im Hafen von Haifa ausräumen. So kann es auch gehen.
Aber nun waren sie schon ein paar Tage im Land unterwegs und besuchten uns.
Herrlich, zwei Wohnmobile aus Deutschland gemeinsam auf dem Carmel.
Nun konnten wir uns erstmal austauschen. Hier in Israel läuft ja alles etwas anders, als in ganz Europa. Schön, wenn man nach so vielen Monaten mal wieder Menschen aus der Heimat trifft.
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Kleiner Zwischenstopp bei Ron

Endlich habe ich diesen wunderbaren Baum mit blauen Blüten richtig erwischt.
   Es war gar  nicht so leicht, denn gegen den Himmel kommen die Farben gar nicht so gut raus. Dank Matthias Troff, der den Baum noch aus Tansania kennt, weiß ich jetzt auch, wie er heißt.
Es ist der:
Im Link kann man weitere Infos zum Baum bekommen. Es ist meiner Meinung nach, die schönste Blütenfarbe, die ich bisher gesehen habe.
   

Johannas Geburtstag

Am 27. Mai hatte dann Johanna Geburtstag und natürlich fuhren wir zu ihr,
um mit ihr am Abend zu feiern.
Das passte gut, denn es war Erev Shabbat, den wir mit den Leuten im Jaffa-Haus gemeinsam feierten. Matthias und ich fuhren dann spät abends schon nach Gedera, um in der Nähe der Gemeinde zu übernachten, die wir am Shabbatmorgen dann besuchen wollten. 
Nach dem Gottesdienst fuhren wir zur Farm und blieben dort, bis unser Besuch aus Ostfriesland ankam.
Am Abend kam dieser nette Geselle uns besuchen.
Er besuchte uns schon des Öfteren hier. Scheint etwas einsam zu sein.
Ansonsten wächst es hier nun schon ganz ordentlich. Katharina hat wunderbare Pflanzen, unter Berücksichtigung der Permakultur, angepflanzt.
Hochinteressant, dass hier etwas bei dieser Hitze wächst.
Und die Maracujas sind auch bald reif hier. 😋
Der Aufenthalt auf der Farm ist für uns immer eine Ruhezeit zwischen den Besuchen in den Großstädten und anderen Aktivitäten.

Endlich!!! Michal und Alina zu Besuch im Heiligen Land

Nach so langer Zeit, ohne Michal, war es um so schöner,

dass sie ausgerechnet zu ihrem 27. Geburtstag bei uns ankam.
Hatte es doch zu meinem Geburtstag nicht geklappt. Damals hatte Michal zwei Tage vor Abflug Corona bekommen.
Da Alina am Abend erst ankam, fuhren wir nach Bat Yam an den Strand, machten es uns gemütlich und quatschten erstmal über alles mögliche, was man so am Telefon nicht ausgetauscht hatte. Viel ist passiert, seit wir zu Hause losgefahren sind. Bei uns und auch zu Hause. Es war einfach schön.
Allerdings hatte es am Morgen schon einige Turbulenzen bei der Anreise gegeben.  Nicht zuletzt, dass Alina, die in Amsterdam losfliegen wollte, Schwierigkeiten hatte, weil sie ihren Rückflug nicht nachweisen konnte. Den Nachweis hatte Michal in ihrer Tasche, die von Rhodos kam und schon über den Wolken war. Irgendwie haben wir es aber doch geschafft,  die gute Frau bei der Kontrolle zu überreden, so dass nun Alina auch auf dem Weg hierher war.
Nun sind sie beide da und das freut uns total. Für beide war es besonders, alleine von unterschiedlichen Orten herzukommen, weil alles schief ging, was normalerweise kein Problem ist.
Aber das vergaßen wir dann ganz schnell. Man wird ja mit jeder Herausforderung schlauer. Es ist einfach nur schön, nach so langer Zeit zusammen zu sein. Und das haben wir erstmal mit einem Tag am Strand genossen.
 
Am Abend feierten wir nochmal ausgiebig Michals Geburtstag. Es gab leckeres Essen bei Raisa in Yaffo.
 
Der Spruch in der Türe:
Normal get’s you nowhere!
Also dachten wir uns:
So let’s be a little bit crazy.

Jerusalem

Ein Tag mit Michal und Alina in Jerusalem und am Toten Meer.
Kleiner Altstadtbummel zur Klagemauer durch den Shuk vom Jaffator aus.
Da LagBaOmer gefeiert wurde, gab es einige Bar Mitzwa-Feiern an der Klagemauer.
Bei der Barmitzwa dürfen die Jungs, die 13 Jahre alt werden, das erste Mal offiziell aus der Thora vorlesen und die Teffilim anlegen. Sie gelten ab jetzt religionsmündig.
   
Es gab eine mega leckere Limonana, bevor wir dann zum Toten Meer zum Wellness fuhren.

Totes Meer

Schlammkur
 

Einen Tag unterwegs mit unserem Freund Boas.

Wir waren verabredet mit Boas, um seine 100 jährige Großtante in Tel Aviv zu besuchen, die aus Ostfriesland stammt. Als er uns abholte, meinte er, es gäbe eine kleine Planänderung.
“Die Doda besuchen wir nächste Woche. Heute machen wir mal einen schönen Ausflug.
Hat jemand Klaustrophobie?”
“Nöö, hat niemand.”
Naja, und dann kamen wir hier an dieser Höhle an.
Wir Mädels waren natürlich alle overdressed. Wir wollten ja schließlich eine 100jährige Dame besuchen. Da waren wir schonmal raus.
 
Aber Boas und Matthias machten eine Kriechtour durch Tunnel und Gänge.
Gut, dass wir im Schatten der Höhle warten konnten.

Irgendwann kamen sie wieder ans Tageslicht. Unglaublich!
Danach fuhren wir noch durch die judäischen Berge zunächst nach Hebron, die Grabstätten der Patriarchen besuchen.
 
 
Und dann ging es nach Tekoa.
 
Aus dem Ort Tekoa kam der Prophet Amos.
Danke Boas für die geniale Tour!
Am Herodion ging es auch noch kurz vorbei. Hier ist Herodes begraben worden

Die große Überraschung diesmal. Es stellte sich heraus, dass Boas die Elisheva kennt.

Wie krass ist das denn?

Wir hatten ja keine Ahnung, dass es da Zusammenhänge gibt.

Richtig cool.

 

Boas fand unseren Caravan ziemlich cool.

Zur Erklärung:

Boas ist der Urenkel des letzten Rabiners von Ostfriesland.

Wir kennen uns seit dem Marsch des Lebens in Emden vor einigen Jahren.

Damals kam er mit seinem Bruder Jonathan nach Emden, als Nachfahre der ehemaligen Emder Juden.

Eine Woche später besuchten wir die beiden Brüder in Israel. Seitdem hat sich eine gute Freundschaft entwickelt.

Matthias hat schon einige Male den Jerusalem-Halbmarathon mit ihm gelaufen und er hat schon oft meinen Schülern die Geschichte seiner Familie erklärt.

 

Shabbat

Den Shabbatabend verbrachten wir alle zusammen in Elishevas Haus in Yaffo und am Sonntagmorgen besuchten wir die Gemeinde in Gedera.
Hier fühlen wir uns mittlerweile schon fast, wie zu Hause.
Beeindruckend für uns war eine Gemeindeaufnahme. Es wurde mit den Neuen ein Bund geschlossen. So etwas haben wir in Deutschland noch nie so erlebt.
Es wurden der Gemeinde und den Neuen ihre Rechte und Pflichten vorgetragen und gemeinsam bestätigt mit einem “Amen”.
Wow. Wir merken immer wieder, dass hier der Bundesgott Israels viel mehr im Bewusstsein der Gläubigen zu sehen ist.
Danach fuhren wir gemeinsam mit noch einigen Jugendlichen aus der Gemeinde auf die Farm. Ich habe leider kaum Fotos gemacht, nur Videos von dem gemeinsamen Singen.
Nach einem wirklich wunderschönen Shabbat, spazierten wir an unserem letzten gemeinsamen Abend noch einmal durch Yaffo und Tel Aviv.
Es gab tolle Fotomotive.
 
   
 
 
Michal und Alina brachten wir Sonntagmorgen zum Flughafen.
 
Die Zeit war viel zu kurz aber wertvoll!
Wir haben euch 😍 so doll lieb!!!
Und vermissen euch!

Ruhe im Kibbutz und Tod einer Journalistin mit Unruhen im Land

Wieder ein schönes Wochenende in unserem Kibbutz mit dem Besuch der Gemeinde in Kfar Saba.
Shabbatabend bei Moshe und Miri und viel Zeit mit Tzameret.
Wir genießen hier die Ruhe.
Japanische Wollmispel, eine der ersten Früchte des Jahres hier
 
Gottesdienst in Kfar Saba HaMa’ajan
Lobpreis heute mit Emanuel Roro aus Nethanja
Der Konsul der Südkoreanischen Botschaft in Tel Aviv sitzt heute mal in der deutschen Ecke. Jenny, die zur Zeit bei “Dienste für Israel” arbeitet und Karin Grinberg gehören auch noch dazu.
Ansonsten war es an diesem Wochenende sehr unruhig in Israel.
Hier einige Infos zur Beerdigung von Shireen Abu Akleh
Am Freitag haben wir Jerusalem schnell verlassen, obwohl wir eigentlich nochmal zur Altstadt wollten.
Es wurde angekündigt, dass die Beerdigung der erschossenen, arabischen Journalistin auf dem Zionsberg stattfinden sollte. Da haben wir lieber schnell das Weite gesucht. Die Bilder zeigen, dass unsere Entscheidung gut war. . .Der ganze Weg vom Jaffator bis zum Zionsberg war voll mit Menschen, die zur Beerdigung kamen.
Unglaublich für uns, was die palästinensische Seite aus dem Tod dieser Frau gemacht hat. Er wurde benutzt, um Israel wieder einmal in ein schlechtes Licht zu stellen. Keiner weiß, wie sie umgekommen ist und Israel wurde von der Untersuchung ausgeschlossen und von vornherein beschuldigt.
Videos, die wild um sich schießende Palästinenser zeigen, werden gar nicht beachtet. Sie freuten sich, dass sie einen Israeli erschossen haben. Nur kam kein Israeli ums Leben. War es vielleicht die Journalistin?
Die Bilder und Videos zum Trauerzug, die überall in den Medien zu finden sind, zeigen nur eine Seite des Geschehens. Dass Jugendliche die Sicherheitsleute mit Steinen beworfen haben, was den Trauerzug störte, sieht man in der Regel nicht.
Und was zu bedenken ist: Warum kamen so viele Muslime zu der christlichen Beerdigung, wo sie sich sonst gar nicht gut gesonnen sind? Es ging nur darum, wieder Bilder heraufzubeschwören, die Israel schaden.
Es tut uns in der Seele weh, wenn wir diesen Hass der palästinensischen Jugend sehen, der leider von den Führern der palästinensischen Gesellschaft gesät wird.
Mir tun diese Jugendlichen fast leid, weil ihnen einfach so viele Lügen erzählt werden.
Wenn Sie nicht die israelische Gesellschaft kennenlernen, ist es fast unmöglich, sich ein eigenes Bild zu machen.
Hoffnung machen uns aber Geschichten von Personen, die trotz allem, Israel von einer anderen Seite kennenlernen und sich dann für Versöhnung einsetzen. Leider leben sie dann oft unter Lebensgefahr sogar in Deutschland.
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Wieder mal hinauf nach Jerusalem und ein Tag in Bethlehem

Jerusalem

Immer mal wieder schauen wir hier vorbei.
Wir wanderten mal wieder durch den Tunnel zum  Har Zion (Berg Zion) hinauf.
Hier oben ist das Jerusalem-University-College, von welchem Matthias die Onlinekurse während unserer Europareise besucht hat.
Danach ging es weiter zum jüdischen Viertel. Hier war es bei den letzten Besuchen ziemlich ruhig, weil wir entweder am Shabbat oder anderen Feiertagen hier waren.
Diesmal habe ich mir die kleinen Galerien und Shops im jüdischen Viertel der Altstadt angeschaut.
 
In diesem kleinen Laden werden feine Stoffe für religiöse Kult-Textilien hergestellt. So feine Arbeit.
 
Es gibt so wunderschöne Bilder und die Geschichten der Maler sind auch sehr interessant.
Das blaue Jerusalem Ich finde es toll
Das zweite, des himmlische Jerusalem.
Es gibt auch einige witzige  Bilder mit Geschichten, jüdischem Humor.
Matthias schaute sich einige archäologische Stellen etwas genauer an. Er hat ja viel darüber gelernt in den letzten Monaten und freut sich jetzt, alles vor Ort anzuschauen.
Auf dem Weg zu unserem Wohnmobil spazierten wir zurück durch den Bloomfield-Park, der sich südlich des King-David-Hotels befindet und kamen noch an einem Denkmal und einem Brunnen vorbei.
In Erinnerung an die Etzioni Brigade Fighters, die 1948  hier gefallen sind, als sie um Jerusalem gekämpft haben.

Der bronze- und vergoldete Brunnen wurde vom deutschen Bildhauer Gernot Rumpf entworfen .

Auf eine Initiative des damaligen Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl hin wurde er 1989 von der deutschen Regierung der Stadt Jerusalem geschenkt.

Bedeutung siehe hier: Löwenbrunnen in Jerusalem, Bilderserie, Fotos, Photos für DSL (theologische-links.de)

Der Brunnen ist ein beliebter Wasserspielplatz im Sommer für Jerusalems Kinder.

Viele interessante Pflanzen wachsen hier. Und jedes Mal, wenn man hier vorbeikommt, blüht etwas anderes.
Diesmal parkten wir vor dem Campingplatz Peace Forest in Jerusalem.
Ein sehr schöner Ort mit viel Platz für Zelte allerdings nicht für Wohnmobile.
 
Hier sind viele Jugendgruppen, Scouts und auch Schulklassen auf Tijul, einem Ausflug.
Alles ist hier terassenförmig angelegt mit schönen Tischen, kleinen Theatron, Rundsitzgruppen und wieder ganz vielen Blumen.
 
Man erlaubte uns den Wagen vor dem Platz, unter den Bäumen zu parken.
So wurde unser Womo vom Sicherheitsdienst des Campingplatzes bewacht. Sehr praktisch, weil wir ja am nächsten Tag mit dem Bus nach Bethlehem fahren wollten.
Am Abend trafen wir uns mit Miriam und ihren Freunden. Einer ihrer Freunde hat dieses coole Kinderbuch geschrieben. Ich habe mir eins gekauft und werde es jetzt zum Hebräisch lernen benutzen. Freu mich schon auf die coolen Geschichten. Und natürlich gab es noch einen persönlichen Gruß in mein Buch.
   

Ein Tag in Bethlehem

Eintauchen in eine völlig andere Welt.
Komischerweise  habe ich fast nur Videos in der Stadt gemacht. Vielleicht wollte ich das bunte, chaotische Treiben einfangen.
Es gibt gefühlt mehr Taxifahrer als Einwohner, die einen an jeder Ecke anhupen und nicht mehr in Ruhe lassen.
Trotz allem haben wir es geschafft, ohne sie zur Geburtskirche zu kommen, denn wir wollten auch die kleinen Gassen und Geschäfte kennenlernen.
Uns fehlt jegliche romantische, christliche Stimmung in dieser Stadt. Nicht, dass man diese bräuchte aber wir können diesem Ort nicht viel abgewinnen. Und trotzdem ist hier unser Heiland Jesus Christus oder Jeshua Hamashiach im jüdischen Lande auf die Welt gekommen. Ein krasser Gegensatz zu dem, was wir hier heute sehen.
 
 Bethlehem gehört in den palästinensischen Gebieten zur Zone A. Das heißt, dass es selbst verwaltet wird und dass es Israelis verboten ist, diesen Ort zu besuchen. Es ist einfach zu gefährlich und Israel möchte hier nicht eingreifen, wenn Israelis hier gekidnappt oder anderweitig bedroht werden.
   Überall sieht man Israel-Landkarten komplett überzogen mit der heutigen palästinensischen Flagge.
Auf den Straßen ist es ziemlich chaotisch. Wer über eine Kreuzung möchte, muss sich langsam oder besser etwas schneller als der andere, auf die Kreuzung schieben. Sonst hat man hier keine Chance.
Man kauft hier auf der Straße. Es sieht schlimmer aus, als bei dem  schlechtesten Trödelmarkt in Deutschland. Echt traurig
Später trafen wir uns mit der Tochter unseres Freundes, die hier bei der christlichen Organisation “Lifegate” arbeitet.
 
Lifegate ist für uns sehr interessant, da wir schon seit einigen Jahren diese Einrichtung unterstützen und auf Weihnachtsmärkten und Veranstaltungen ihre Olivenholzarbeiten verkaufen.
Schön, mal vor Ort zu sehen, was hier geleistet wird.
Hier lernen und arbeiten Behinderte, die in der Palästinensischen Welt einfach keine Chance haben. Sie bekommen Hilfe, Anerkennung, eine gute Ausbildung und Arbeit.
Es gibt ein sehr schönes Gästehaus von Lifegate, was eine kleine Ruheoase ist.
Alles in allem war es nämlich sehr laut und chaotisch und für uns Ostfriesen dadurch auch anstrengend.
Und so sehen Kichererbsen aus, bevor sie ausgepult werden.
Abends gingen wir noch zusammen essen.
 
Es war mega lecker. Wir mögen die arabische Küche.
Und danach brachte uns Angela noch über den Checkpoint nach Jerusalem. Auch hier herrschen ganz eigene Regeln, die für uns Europäer nicht leicht nachzuvollziehen sind.
   
Langsam schoben wir uns an der viel beschimpften Mauer entlang.
Die Mauer wurde hier an gefährlichen Stellen zwischen Bethlehem und den Israelischen Autobahnen aufgestellt, um die vorbeifahrenden Autos zu schützen und die vielen Busattacken zu verhindern. Seitdem sind die Anschläge auf ein Minimum zurückgegangen.

Yippie!!! Unser Visum wurde verlängert…ein Tag in Haifa


Yippie! Wir dürfen noch weitere 3 Monate im Land bleiben.
Unser Visum wurde in Haifa verlängert (9.Mai).
Wir starteten am Morgen mit dem Jeep von Ron in Richtung Haifa, nachdem Ron uns den Jeep noch auf Vordermann gebracht hatte.
Ron begleitete uns zum Visa-Amt und sorgte dafür, dass alles klappte. Hunderte Menschen warteten hier und wir marschierten an ihnen vorbei direkt ins Büro des Abteilungsleiters. Innerhalb weniger Minuten hatten wir unser Visum bis Ende August verlängert.
Als alles geregelt war, tranken wir noch einen Kaffee miteinander und dann ging es für Ron weiter.
Da wir gerade in Haifa waren, verabredeten wir uns mit Johannes von der Brücke Düsseldorf – Haifa, NRW betet für Israel.
Der Verein hat eine sehr schöne Wohnung im 4. Stock mit wunderbarer Sicht auf den Hafen. Es war ein sehr interessanter Nachmittag. Wir machten uns zusammen ein leckeres Mittagessen und erzählen uns gegenseitig, was wir so auf dem Herzen tragen in Bezug auf Israel.
Er erzählte uns Interessantes von den Stämmen Israels, ihren Segen und wo ihnen ihr Land zugesprochen wurde.
Hochinteressant für die Stadt Haifa.
Stadtwappen von Haifa mit tiefgehender Bedeutung
Dann zeigte uns Johannes das Haus von Eben-Ezer international, was in der Nähe ist und ich stellte fest, dass hier der Ort ist, wo mein Vater vor 56 Jahren hinkam, als er das erste Mal Israel mit dem Schiff besuchte.
Hier war die Seemannsmission von dem Norweger Per Faye Hansen, der damals die jungen Seeleute durch das Land fuhr und ihnen die Liebe zu Israel ins Herz pflanzte.
Was für ein Segen für unsere Familie.

 

Per Faye-Hansen besuchte unsere Familie früher öfters in Meinerzhagen und hielt Vorträge in der Gemeinde über Israel

Abends ging es wieder zurück nach Zichron Ya’akov und wir machten einen richtig schönen Spaziergang.

 

 

Zum Abschluss des Tages kam noch Dina Röll von Reformazion vorbei, um uns zu besuchen.

Sie besuchte gerade ihre Familie in Zichron.

Dina war auch etwas länger hier in Israel und nun hatte es endlich geklappt, dass sie wenigstens kurz vorbeikommen konnte.

Shabbat mit Freunden rund ums Yaffa-Haus

Johanna, in Yaffo zu besuchen, wurde immer schwieriger. Es gab kaum Möglichkeiten irgendwo zu halten und die Parkplatzwärter des großen Parkplatzes am Meer duldeten uns dort nur noch.  Also machten  wir uns auf die Suche, am Meer entlang, nach anderen Möglichkeiten. Leider sind viele schöne Stellen sehr verdreckt. Überall gibt es super Mülleimer aber wir haben schon beobachtet, wie Raben oder der Wind die Inhalte wieder in der schönen Natur verteilen.
Sehr ärgerlich! Die Raben öffnen die verschlossenen Deckel und holen alles der Reihe nach heraus auf der Suche nach etwas Essbarem.
Auch wenn viel für die Sauberkeit der Straßen und Strände in Israel getan wird, reicht es oft nicht aus.
Hier in Bat Yam haben wir einen ganz netten Platz gefunden (Bild rechts).
Der Badestrand ist schön und liegt direkt vor unserem Parkplatz.
Hier in Bat Yam machten gerade David und Katja Urlaub mit ihrer kleinen Sofia.
Und so verabredeten wir uns für den Abend. Sie hatten ein nettes kleines Airbnb Apartment, wo wir herrlich draußen auf der Terrasse sitzen konnten. David kannten wir von dem Jugendmovement “Reformazion”, was wir gerne auch als Erwachsene begleiten. Bei Reformazion freuen wir uns über die vielen jungen Leute, die tief in Gottes Wort verwurzelt sind und ein Herz für Israel haben. Es ist so wichtig, den Gott Israels zu kennen, dass man nicht aus seinem christlichen Glauben eine Philosophie bzw. Religion macht.

Das Motto von Reformazion:

Der Gott Israels ruft eine Generation:

  • zurück zur Wurzel,
  • zurück zur Wahrheit,
  • zurück zum Wort und
  • zurück zu Jesus, dem König der Juden!
Da uns die Jugend besonders auf dem Herzen liegt, freuen wir uns sehr über Reformazion.
Wenn ihr Interesse an weiteren Informationen habt, schaut doch mal auf der Homepage vorbei.
Es gibt auch Seiten auf Instagram und Facebook.

Ein ereignisreicher Shabbat

Freitagabend begrüßten wir den Shabbat in Yaffo, wo unsere Nichte Johanna wohnt.
Wir brachten auch David, Katja und Sofia mit.
Einfach schön, mit lieben Freunden hier zusammenzutreffen und singen, lecker essen und sich austauschen können.
Wir haben es alle sehr genossen.
Da haben sich zwei gefunden.
Elisheva und Sofia sind dicke Freunde geworden
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Am nächsten Morgen fuhren wir zur Gemeinde(Kehila) in Gedera “Grace and Truth”
zum Shabbat-Gottesdienst.
Sie haben eine ganz wunderbare Musikgruppe. Der Leiter ist ein Musiklehrer von Yuval-Arts, der messianischen Musikschule im Lande. (Ich habe im Gottesdienst leider nur kurze Videos gemacht, die ihr auf meiner Instagram-Seite (Auszeittraumshabbatjahr) finden könnt.
Es war so schön. Außerdem die Gruppe singender Gehörloser, sowas habe ich noch nie gesehen. 😇
Viele liebe Leute begegneten uns schon hier aber dann ging es nach dem Gottesdienst zur Farm zum Picknick (hier haben wir schon öfter gestanden in letzter Zeit)
Ein Mädchen kam auf Katharina und mich zu (wir sind beide blond und nicht gerade klein)
Und sagte auf Englisch: Ihr sprecht bestimmt Deutsch… So schöne große Frauen…usw
Dann fragte sie uns, wo wir herkommen. Als ich dann sagte aus Ostfriesland, flippte sie fast aus und sprach plötzlich deutsch. Sie fragte mich, ob ich das Mai-Camp kenne und die Gemeinde in Boen.
Natürlich kannte ich das.
Sie kannte einfach zu viele von meinen Schülern, außerdem ist sie die Schwägerin von einer. 😉🥰
Wir hatten viele sehr gute Gespräche mit neuen Freunden.
Es war ein wunderbarer Tag.
Außerdem trafen wir hier den ersten, der auch mit dem Auto aus Deutschland in Israel ist. Witzig.
Und abends standen wir wieder zum Sonnenuntergang am Strand von Bat Yam und gingen etwas promenieren. Hier gibt es immer was zu sehen.

Kibbutz, Zichron Ya’akov und viele Feiertage

Yom Hashoah

Auf der Farm erlebten wir den Yom Hashoah am 27. Nisan ganz in Ruhe. Im ganzen Land heulten die Sirenen um 10 Uhr und alles stand für zwei Minuten still.

“In den Straßen bleiben Passanten stehen, Autofahrer halten ihren Wagen am Straßenrand an, um im Stillen den Opfern des Holocaust die Ehre zu erweisen. Alle Fahnen wehen auf Halbmast. An diesem Tag bleiben die Vergnügungsstätten in Israel geschlossen.

Die Fernseh- und Radioprogramme übertragen live die zentrale Gedenkveranstaltung in Yad Vashem und widmen während des ganzen Tages ihre Sendungen dem Thema Holocaust.”

Zitat aus: Holocaust-Gedenktag (embassies.gov.il)

Da standen wir nun zu dritt auf der Farm als Deutsche und hielten inne.

Katharina erzählte ihre Erlebnisse vom Vortag. Sie wurde unabhängig voneinander zwei mal herzlich in Israel willkommen geheißen, was sie sehr berührt hatte. Wie unglaublich schön ist es doch, zu erleben, wie die Juden in Israel uns mit so viel Liebe begegnen.

Aber sie gedenken und das mit dem ganzen Land, nicht nur bei entsprechenden Veranstaltungen, die natürlich auch stattfinden. Beeindruckend!

 

Von der Farm machten wir uns auf den Weg nach Ramat Hakovesh. Ganz Israel war schon mit Flaggen geschmückt, denn in der nächsten Woche standen noch zwei Feiertage an. Der Gedenktag der Gefallenen und Terroropfer “Yom Hasikaron” und der Unabhängigkeitstag “Yom Ha’atzma’ut”.

Der Jasmin blüht. Kann mal jemand eine Kamera erfinden, die den Wahnsinnsduft mit aufnimmt?

Aber zunächst ging es in den Kibbutz.

Der Flaschenbürstenbaum

Wir lieben die  Wochenenden hier.

Wie schön, dass wir hier nach 30 Jahren immer noch einfach so nach Hause kommen können.
Damals verbrachten wir hier die ersten Monate nach unserer Hochzeit.
Nach wie vor liebe ich die hübschen Blumen, die es hier immer an unterschiedlichsten Bäumen und Sträuchern gibt.
Hibiskushecken in allen möglichen Farben und Formen, unbeschreiblich schön, diese farbenprächtigen Blüten.
 
Aber auch die Erinnerungen, die in uns geweckt werden, wenn wir hier spazieren gehen.
Es gibt zwar nicht mehr so viele Zitrusplantagen, wie damals aber jeder hat in seinem Garten mindestens eine Sorte Zitrusfrüchte stehen.
Hier hatten wir damals containerweise Mandarinen vor unserer Tür stehen, die wir in Massen ausgepresst haben. In diesem Kibbutz wurde damals die Pomelo gezüchtet und die waren richtig groß, ca. doppelt so groß, wie die heute üblichen.
Unsere Hühnerfarm von damals existiert zwar nur noch als Gebäude aber dort haben wir die ersten 3 gemeinsamen Monate im Kibbutz verbracht.
 
Gegenüber die Avocadoplantage ist zu dieser Jahreszeit schon komplett abgeerntet. Hier haben wir uns damals jeden Morgen eine Avocado zum Frühstück gegönnt dazu Rührei von frischgelegten Eiern.
Am Shabbatmorgen fuhren wir zu der Gemeinde in Kfar Saba.
Es ist so schön Gemeinschaft mit ihnen zu haben.
Und auch hier war schon alles schön für den Unabhängigkeitstag geschmückt.
Bruchim Haba’im! Gesegnet sind die Kommenden. Bei uns sagt man “Herzlich Willkommen”
Was uns hier in der Gemeinde beeindruckt: das Opfer (die Kollekte) wird während des Lobpreises nach vorne zum Tisch gebracht. Jeder muss sich selbst aufmachen, um sein Opfer zu bringen. Es gehört zum Anbetungsteil. Ich finde das ist eine sehr starke Verbindung. Manchmal frage ich mich: “Was haben wir mit den Wurzeln unseres Glaubens gemacht in unserer christlichen Welt?”
Sehen wir den Zusammenhang überhaupt noch?
Die Gottesdienste sind hier so ein Segen.
Am Nachmittag machten wir noch einen Spaziergang durch den Kibbutz.
 
In dieser Woche gedenkt man in Israel der Gefallenen.
Der Kibbutz hatte sich in der Coronazeit etwas Neues einfallen lassen.
Allen Gefallenen zur Ehre wurden rund um den Kibbutz für jede Person eine Infotafel mit einer kleinen 🇮🇱-Flagge aufgestellt. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen ihr Leben für die Gemeinschaft lassen mussten und was aus dem Kibbutz geworden ist. Er feiert dieses Jahr seinen 90. Geburtstag.
Danach fuhren wir meinen Kollegen Aviad vom Jugendaustausch besuchen.
Es war ein freudiges Wiedersehen mit der ganzen Familie. Und wir wanderten am Abend bis es dunkel wurde.

Zichron Ya’akov – Yom Hasikaron

Diese Woche putzten wir erstmal unser Wohnmobil vor den Feiertagen.
Nach dem Sandsturm war es auch bitter nötig. Wir kamen nach Zichron Ya’akov, um an den Feierlichkeiten der Schule zum Yom Hasikaron teilzunehmen und da Ron einfach alles hat, was ein Camper braucht und er auch noch mit Hand anlegte, hatten wir schnell alles wieder schön blank.
Am Abend begann dann Yom HaSikaron, der Gedenktag für die Gefallenen und Terroropfer seit Staatsgründung. So etwas haben wir noch nie erlebt. Ich ging mit zu einer Gedenkzeremonie in Zichron.
 
Man hat extra einen großen Platz für das Gedenken in jedem Ort.
Auf dem Schild steht Jiscor – Gedenke Die rote Blume (Blut der Makkabäer), Symbol des Tages, weil es der Legende nach nur auf Böden wächst, auf denen jüdisches Blut vergossen wurde, um sein Land zu verteidigen.  (s.u.)

Und es versammeln sich so viele, als wenn der ganze Ort eine große Familie wäre. Jeder trägt ein weißes Oberteil. Leider brauchte man am Abend eine Jacke, so dass man es nicht so gut sehen kann

Hier in Zichron gedenkt man allein schon an 97 Opfer.
Und jeder ist irgendwie betroffen. Man holt die Flagge zu Musik auf Halbmast.

 

Es wird exemplarisch zu einzelnen Gefallenen
deren Lebensgeschichte und auch einige Lieder vorgetragen. Viele Soldaten sind nach Hause gekommen, um an ihrem Ort der Gefallenen zu gedenken.
Nach der offiziellen Feier geht es weiter.
Es werden überall weitere kleine Gedenkfeiern gehalten.
Wir gehen noch mit Ruth und Albert zu einer privaten Gedenkfeier für einen gefallenen ehemaligen Schüler. Man trifft sich mit der Familie und Freunden zum Singen in einem Park. Es gibt Tee und Kaffee und kleine Snacks.
Außerdem kann man sich Fotos des Verstorbenen anschauen.
Am nächsten Morgen besuchten wir die Gedenkfeier der Schule Atid Binyamina.
 
Man kann gar nicht beschreiben, was man empfindet. Es ist absolute Ruhe, was man von israelischen Schülern gar nicht kennt. Vor uns sitzen ca. 5 Reihen mit Familien, die betroffen sind. Jeder trauert auf seine Art. Bei den einen ist das Unglück schon einige Jahre her, bei anderen ist es ganz frisch. Aber wir haben das Gefühl, als wenn man sich diese Trauer tatsächlich für diesen besonderen Tag aufbewahrt.
Manche haben schweres Leid erlebt.
Auch hier wieder bekam jeder am Eingang einen Sticker: יזכור – Gedenke, steht darauf.
Als Symbol eine rote Blume, die man hier “Blut der Makkabäer nennt.
Es war so schön auch ehemalige Schüler unseres Austauschs anzutreffen, die heute in der Armee dienen und dieses Land verteidigen.
Danach gab es noch einmal einige Berichte von den Lehrern  in der Arena der Highschool.
Hier berichtet Aviad über einen ehemaligen Schüler.
Währenddessen heult plötzlich die Sirene los, denn auch heute steht wieder das Land für eine Minute still.
Aber die Sirene ist mega laut.
Nach der beeindruckenden Veranstaltung machten wir uns auf den Heimweg von Binyamina nach Zichron. Ist das schön hier. Zur Zeit blühen einfach überall die Stockrosen in grellen Farben. Sie haben mich schon so begeistert auf dem Highway 6. Dort ist der Mittelstreifen so schön Pink. Voller Stockrosen. Nur konnten wir leider nicht auf der Überholspur anhalten und ein Foto machen. 😉
Wir liefen ein kleines Stück den “Shvil Israel” (Israel Trail) und bogen dann wieder Richtung Zichron ab. 😉
 
Mich begeistern hier immer wieder diese vielfältigen Blumen.
 
Und so große Pusteblumen gibt es bei uns auch nicht 😍
 
Auch hier oben auf den Vorläufern des Carmel gibt es einige Ausgrabungen, wie z.B. dieses römische Dampfbad. Hier gab es verschiedene Pools der Römer von Cäsarea.
Ansonsten ist der Tag weiter von Trauer geprägt. Es gibt verschiedene Zeremonien und viele gehen zu den Friedhöfen. Aber heute Abend um 20 Uhr ist das zu Ende. Dann feiert man die Staatsgründung Israels und damit den 74. Geburtstag.

Yom Ha’atzma’ut – Unabhängigkeitstag 2022

Was für ein Erlebnis, wenn man nach so vielen Jahren mal wieder an diesen Feierlichkeiten vor Ort ist und mitfeiern kann.
Um acht Uhr abends wird die Trauer abgestellt und das Feiern der Unabhängigkeit Israels beginnt.
In diesem Jahr feierte man Israels 74. Geburtstag.
Am Abend besuchten wir Freunde in Or Akiva, die wir erst vor kurzem hier getroffen haben. Gaaaanz nett war es mit euch ihr Lieben.
Früh morgens fuhren wir dann los zum Gemeindeausflug der Gemeinde aus Kfar Saba, die wir schon eine Weile kennen.
Es war schön, einen ganzen Tag miteinander im Baptist Village Petach Tikva zu verbringen.
Nach und nach trudelten die Leute ein und bereiteten schon Stühle und Tische und vor allem “den Grill” vor. Am Unabhängigkeitstag wird hier in Israel überall gegrillt. Das Land ist eine große Rauchwolke.
Dann gab es eine lange Worship-Zeit und danach eine Zeremonie (Tekkes) zum Unabhängigkeitstag.
 
Sehr bereichernd zu sehen, wie die Gemeinden sich über die Staatsgründung und den damit verbundenen Geburtstag Israels freuen. Es wurde gesungen und die Verheißungen der Bibel zur Staatsgründung vorgetragen.
Zum Schluss wurde noch die Hatikva gesungen und dann wurde der Grill angemacht.
Eine ganze Gruppe Ukrainer, die geflüchtet sind, sind seit kurzem dazugekommen. Leider müssen die Männer der Familien immer noch das Land verteidigen. So sind die Familien zerrissen.
Die Kinder spielten Fußball und freuten sich. Es gab eine besondere Geburtstagstorte, die Frauen aus der Gemeinde gebacken hatten. Sie war tatsächlich auch noch mega lecker.
Außer uns war noch eine große Gruppe arabischer Baptisten im Village, die auch den Feiertag für ein großes Picknick nutzten.
Vielen Dank ihr Lieben, dass wir mit euch allen feiern und gedenken durften.

Ein Tag mit einem Bus voller Ostfriesen in den Höhlen von Beth Guvrin.

Am Morgen verließen wir die Farm und machten uns auf den Weg nach Beth Guvrin um die unterirdischen Höhlen zu besuchen.
Wahnsinn, hier gab es so viel unter der Erde. Das Leben in den Höhlen war angenehm kühl, sehr schön bei der Hitze. Es gab Höhlen mit Taubenschlägen, für die Fleischversorgung, Ölpressen und noch viel mehr. Aber die Menschen haben wohl doch nicht unterirdisch gewohnt.  Interessante Links dazu gibt es hier:
Aber der eigentliche Grund für diesen Ausflug war ein anderer.
Hier hatten wir uns mit Petra verabredet, die mit einer Gruppe Ostfriesen zu der Zeit durchs Land reiste. Sie brachte uns ein Ersatzlicht mit, was uns ein Bus in Jerusalem abgefahren hatte.
Außer Petra und der Guide David wusste niemand in der Gruppe, dass wir kommen.
Und wir wussten auch nicht, wer sonst noch dabei war, außer dass Ernst Bonet die Gruppe leitete.
Und dann standen auf einmal außer Petra auch noch diese beiden lieben ehemaligen Bibelschüler unserer Abendbibelschule vor uns.
War das eine Freude. Wir hatten uns so lange nicht gesehen.
Lustig war, dass in dieser Gruppe einige Camper unterwegs waren, die sich einen Tag vorher gefragt haben, wann sie wohl das erste Wohnmobil in Israel treffen würden. Und dann fuhren ausgerechnet wir vor mit dem Kennzeichen LER.
Sie konnten es gar nicht fassen.
Nach einer ausgiebigen Mittagspause besichtigten wir gemeinsam die sidonischen Grabhöhlen  aus dem 3./2. Jahrhundert vor Christus.
Ernst hielt eine Andacht zum Propheten Micha, der in dieser Gegend wohnte.
Es war schön, mal wieder mit einer Gruppe unterwegs zu sein. Aber wir waren auch froh, dass wir für nichts verantwortlich waren. 😉Vielleicht im nächsten Jahr wieder. Mit neuer Energie.
Echt mal ein schöner Tag mit Plattdeutsch im Heiligen Land und tatsächlich mit noch mehr bekannten Gesichtern. Sogar entfernt Verwandte von Matthias waren dabei.
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Sabra

Kleiner Einschub zu diesem wunderbaren Kaktus in Israel. Man nennt ihn hier im Land Sabra. Er fängt zu dieser Jahreszeit so langsam an zu blühen. Seine Stacheln sind so heftig, dass man ihn nicht anfassen darf. Seine Früchte sind dafür sehr süß und wohl sehr lecker. Wir haben sie bisher noch nicht probiert.
Mit Sabra bezeichnet man auch die im Land Israel geborenen jüdischen Israelis.
Man sagt: “Sie sind außen stachelig und innen süß”, genauso wie der Kaktus
 
Diese Kakteen sahen wir auf dem Weg zu den Glockenhöhlen.
Dies sind wunderschöne große, an Kathedralen erinnernde Höhlen mit wunderbarer Akustik.
   
Amazing!
Danach fuhren wir noch nach Tel Aseka. Einiges dazu findet ihr hier:
Von diesem Hügel schaut man hinüber in das Tal, wo David Goliath besiegte.

(1 Samuel 17,1-11)

Die Philister sammelten ihre Heere zum Streit und kamen zusammen zu Socho in Juda und lagerten sich zwischen Socho und Aseka bei Efes-Damim. Aber Saul und die Männer Israels kamen zusammen und lagerten sich im Eichgrunde und rüsteten sich zum Streit gegen die Philister. Und die Philister standen auf einem Berge jenseits und die Israeliten auf einem Berge diesseits, dass ein Tal zwischen ihnen war.

hellblau: Israel; mittelblau: das Tal; und rot: Die Philister
Danach verabschiedeten wir uns und fuhren zurück zur Farm.

Mal Meer – mal Farm – und nochmal Jerusalem

Hezliya Beach day

Diesiges Wetter und superwarm. Beste Voraussetzungen, um an den Strand zu gehen.
So ist man nicht so sonnenbrandgefährdet.
Ein gutes Buch, und sich zwischendurch im Meer abkühlen, mehr braucht es nicht, um sich zu entspannen.
Ich lese zur Zeit das Buch “Der letzte Pfarrer von Königsberg”.
Es ist sehr interessant, was die Gläubigen im dritten Reich alles erlebt haben. Immer waren sie in der Situation, wie lange müssen wir uns dem Staat unterordnen und wo geht es gegen Gottes Vorstellungen.
Ich glaube, genau so ist es auch heute noch, wenn auch nicht in dem extremen Maße, wie damals.
Aber damals hat es auch ganz sachte angefangen.

 

Und wieder geht die Sonne wunderschön unter.

Matthias schaut noch mit dem Fernglas nach den Booten.

Hier kann man gut stehen und eine Nacht übernachten

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Ein paar Tage auf der Farm

Wir sind nochmal zur Farm von Jakob und Elisheva gefahren.
Gemeinsam mit Katharina und Marek helfen wir ein bisschen, die Farm für den Sommer fitzumachen.
Etwas Ruhe, etwas Arbeit, hier ist einfach alles so schön friedlich.
Wunderschöne Blumen, wunderschöne Vögel wunderschöne Sonnenuntergänge.
 
Nur leider ist mein Heuschnupfen plötzlich da.
Upps, habe gar nicht mehr dran gedacht.
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Rauf nach Jerusalem

Wir warten auf Meno, der uns hier abgeholt hat

Am ersten Abend in Jerusalem war schon der letzte Passahabend und wir waren bei Meno und Anat zum Abendessen eingeladen. Außerdem kam noch eine Gruppe Jugendlicher vom  “Word of Life” Bible-College Ungarn zu Besuch. Sie kamen aus aller Welt, studierten gemeinsam in Ungarn und waren gerade gemeinsam über Pessach und Ostern in Israel. Sehr interessante junge Leute. Ein Mädchen kam aus Brasilien von “Palavra da Vida” und kannte Thomas Schneider, der früher mal für einige Zeit in unserer Familie in Meinerzhagen war.


Am nächsten Tag gingen wir nochmal in die Altstadt

Eintritt frei in der Davidszitadelle!
Was für ein Glück, wo wir gerade unbedingt hinein wollten.
Matthias hat während seines Archäologiekursus einiges über diesen Ort in Jerusalem gelernt und so ist es natürlich spannend, jetzt alles nochmal vor Ort zu sehen.
Dieses war der Ort, wo Herodes seinen Palast hatte.
Irrtümlicher Weise haben die Byzantiner diesen Ort mit David in Verbindung gebracht. siehe https://de.m.wikipedia.org/wiki/Davidszitadelle
Was wir nicht erwartet haben? Die krasse Aussicht! Man kann rundherum schauen und Alt- und Neustadt überblicken.
Spannend war es heute, von hier aus auf den Tempelberg zu schauen.
Nachdem es in der Frühe um 4 Uhr schon Ausschreitungen gab, fand das Freitagsgebet statt mit ca. 150.000 Menschen.
Zunächst verlief alles friedlich. Im Anschluss allerdings starteten Gewalttäter wieder, wie schon in den vorangegangenen Tagen mit Steinewerfen und Feuerwerk zünden.
Wenn dann die Sicherheitskräfte einschreiten müssen, um die Betenden und die Umgebung zu schützen, werden Videos aufgenommen und schnell verbreitet. So kann man der Welt erzählen, dass die israelische Polizei ihre Moscheen entheiligt.
Wir hörten später große Sprechchöre mit “Alahu Akbar-Rufen”. Es war wirklich furchterregend.
Wir sind dankbar für das große Sicherheitsaufgebot hier rund um die Altstadt, was uns wirklich Sicherheit gibt. Es wird deeskalierend gearbeitet.
Anders als in den Jahren vorher um diese Zeit, wenn Ostern, Pessach und auch noch Ramadan zusammenfallen, ist es sehr ruhig hier, weil viel weniger Menschen aus dem Ausland da sind.
Matthias war ganz begeistert von den vielen Reliefs und Topografien, die man hier in der Davidzitadelle  finden kann. Es gibt sie von jeder Epoche und das hat Matthias ja in den letzten Wochen studiert.
Es war sehr interessant!
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Und dann wachten wir morgens auf und konnten kaum aus den Scheiben schauen. Ein Sandsturm fegte über Israel.
So sah unser Auto noch nie aus!
 
Wir fuhren weiter nach En Kerem, um uns mit Michael Schneider zu treffen.
Die ganze Luft war gefärbt vom Sand.
Alle Autos sahen gleich aus, nämlich beige eingepudert.
Es sollte noch ein paar Tage so weiter gehen, so dass sich das Auto waschen vorerst noch nicht lohnte.
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En Kerem

Hier hatten wir uns mit Michael verabredet, einem deutschsprachigen, an Jesus gläubigen, Tourguide.
Wir kannten seine Familie schon, hatten ihn selbst aber noch nie vorher getroffen.
Es war ein sehr nettes Treffen und da die Straßencafés noch nicht geöffnet waren machten wir eine kleine Tour durch En Kerem. Hier hat Johannes der Täufer gelebt.
 
Im Hof der Kirche, die natürlich für ihn hier aufgebaut wurde, hängt in allen möglichen Sprachen der Welt das prophetische Reden des Vaters Zacharias.
Nachzulesen in Luk. 1 ab Vers 67
In der Kirche steht groß über dem Durchgangsbogen “Deus Israel” – “Gott Israels”, was von den katholischen Kirchen allgemein nicht wirklich gesagt wird. Es ist eine Schande, wie wir als Christenheit, den Gott Israels von seinen jüdischen Wurzeln gekappt haben.
So viele Pilger besuchen diesen Ort. In manchen Glaubensrichtungen wird Johannes der Täufer sehr stark verehrt.
Jedenfalls hatten wir ein nettes Meeting mit Michael und haben uns auch für die Zukunft vorgenommen, gerne ihn mal als Tourguide für unsere Gruppen dabei zu haben.
Man sieht auch hier noch, wie sandig die Luft ist.
Danach fuhren wir über eine wunderbare Straße durch die Berge Jerusalems zurück zu unserer kleinen Farm in Kfar Urija.
Die Filme, die ich dazu gemacht habe, kann ich leider hier nicht einfügen.
Aber, es war traumhaft. Leider sind sehr viele Wälder in der Gegend abgebrannt.

Noch ein paar Fotos von der Farm:

Matthias verlegt die letzten Pflastersteine, damit wächst für uns eine größere Terasse.
Und wir genießen hier das Camperdasein.
Da wir diese Woche keine Waschmaschine haben, muss unsere mal wieder ran.
So alles wieder sauber. Morgen treffen wir uns mit Ostfriesen.
Mal sehn, wie es  ihnen im Lande gefällt.