Kategorie: Allgemein

Das dunkelste Kapitel unserer Geschichte

Vor 75 Jahren endete in Deutschland das dunkelste Kapitel unserer Geschichte. Die Nation, in die ich hinein geboren wurde, hat eine große Schuld auf sich geladen, indem sie 6 Millionen Menschen aus Gottes geliebtem Volk maschinell ermordete und großes Leid über diesen Kontinent brachte. Der Holocaust bedeutet nicht, dass Gott seine besondere Liebe für das Volk der Juden aufgegeben hat. Es folgte, dass am 14.Mai 1948 der Staat Israel gegründet wurde. Die biblische Vorhersage aus Jesaja 66,8 erfüllte sich vor den Augen dieser Welt. Kann sich solch ein dunkles Kapitel in der Geschichte jemals wiederholen? Gemäß biblischer Prophetie sehr wohl. Denn in dem Brief an die Römer schreibt Paulus (Röm. 2,9+10): “…. zuerst für die Juden, dann für alle…”. Es scheint, als ob das Volk der Juden eine Vorreiterrolle einnimmt. Und weil die biblischen Prophezeihungen präzise eintreffen, sollten wir Christen diese Warnung ernst nehmen. Das bedeutet Entscheidungen zu treffen, die sich an den Richtlinien der Bibel orientieren. Das betrifft unser persönliches Verhältnis zu Gott, unseren Mitmenschen und uns selbst.

Matthias Aeilts

Jugendaustausch

 

Im Jugendaustausch lernen ostfriesische Schüler: Das wirkliche Israel unterscheidet sich stark von dem Bild, das hier oft von ihm gezeichnet wird.

Eine deutsche Schule zu besuchen, in der der Staat Israel sehr präsent und beliebt ist – diese Gelegenheit bietet sich einem Journalisten nicht oft. Das liegt vor allem daran, dass es nicht viele von dieser Art gibt. Setzen sich angehende deutsche Abiturienten anhand von Unterrichtsmaterialien bekannter Schulbuchverlage mit Israel auseinander, bekommen sie in diesen Büchern oft ein extrem oberflächliches, verzerrtes und einseitig antiisraelisches Bild präsentiert. Das hat Gideon Böss vor Jahren in einer Studie gezeigt, die seither von anderen Untersuchungen bestätigt wurde.

Das Gegenteil davon ist die Freie Christliche Schule Ostfriesland (FCSO) in Moormerland im Kreis Leer. Dort gibt es ein Seminarfach Israeldessen Schüler an einem von der Arbeitsgruppe Ostfriesland der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) gesponserten Jugendaustausch mit der Schule ORT Binyamina bei Haifa teilnehmen. Das Interesse an Israel ist riesig – das durfte ich selbst erleben, als ich am 30. November die Filmemacherin Ilona Rothin in die Schule begleitete. Die Lehrer Esther Aeilts und Fokko Peters, die an der FCSO das Seminarfach Israel unterrichten, hatten sie eingeladen, damit ihre Schüler mit ihr über ihren neuen Film „Gestatten, ich bin ein Siedler! – Wie leben die Menschen in der West Bank?“ sprechen können. Den hatten die Teilnehmer des Seminarfachs Israel einen Tag zuvor gesehen und dadurch einiges über die „Siedler“ genannten Juden erfahren, die im alten jüdische Kernland Judäa und Samaria (in deutschen Medien meist „West Bank“ oder „Westjordanland“ genannt) leben.

Rothin spricht im Film mit Juden und Arabern, mit Arbeitern, Managern und Hebammen; mit jungen Familien, einer israelischen Soldatin und arabischen Handwerkern, die für jüdische Kunden arbeiten. Als Experten interviewte sie u.a. Mena-Watch-Autor Alex Feuerherdt. Die Botschaft des sehenswerten Films: Die Zeit arbeitet gegen die Anti-Israel-Fanatiker. Arabisch-jüdische Freundschaften sind längst Normalität und werden über die hasserfüllte „Anti-Normalisierungs-Kampagne“ von Fatah und Hamas siegen. „Wir machen hier eigentlich schon den Frieden“, sagt Shaban Amer, der palästinensische Vorarbeiter in einer Süßwarenfabrik, in dem Film.Weiterlesen

Besuch von Rabbi Mottel Baleston

Am 24.10.2019 besuchte uns Rabbi Mottel Baleston im ostfriesischen Leer.

Etwa 30 Zuhörer folgten gespannt seinen Ausführungen über die Bedeutung

der biblischen Bündnisse Gottes mit den Menschen.

Mottel Baleston ist Amerikaner und wurde in eine traditionelle jüdische Familie hineingeboren. Die Großeltern mütterlicher- und väterlicherseits waren Juden aus Osteuropa.
Er kam zum Glauben, nachdem er sich als junger Mann auf die Suche nach geistlicher Wahrheit begeben hatte. Nach dem sorgsamen Lesen und Studieren der messianischen Prophetien im Alten Testament erkannte er, dass alleine Jesus sie erfüllt haben kann.
Wie viele andere Juden, die zum Glauben an Jesus, ihren jüdischen Messias und Erlöser kommen, behält auch er seine Liebe gegenüber dem jüdischen Leben und der jüdischen Kultur bei.
Mottel hat in den USA und in Israel studiert. Er hat jahrelang als Ältester und Messianischer Rabbi eine Gemeinde in New Jersey geleitet. Heute ist er der Direktor des jüdischen Missionswerks „Messengers of the New Covenant“. Als enger Freund von Dr. Arnold Fruchtenbaum unterrichtet und begeistert er in der Bibelschule von Ariel Ministries seit Jahrzehnten die Studierenden mit seinem lebendigen und bibeltreuen Unterricht. In den letzten Jahren hat der Herr vermehrt Tür und Tor von Gemeinden und Bibelschulen in anderen Ländern geöffnet, und so reist Mottel zum Unterrichten bis ans „Ende der Welt“. Er hat etliche Artikel und Lehrvideos veröffentlicht.
Mottel und seine Frau Deborah leben mit ihrem Sohn in New Jersey.
Das Video seines persönlichen Zeugnisses wurde mehr als 1 Mio. mal auf Youtube angesehen