Kategorie: Allgemein

Die letzten Wochen in Israel (2)

Abschiedswochen

Und da sind sie, die Abschiedswochen. ­čą▓
Wo man sich mit einem lachenden Auge, diesmal auf zu Hause freut und mit einem weinenden Auge von vielen lieben Menschen und Orten verabschieden muss.
Durch diesen Park sind wir so oft gegangen, weil wir hier auf dem Parkplatz unser Wohnmobil so gut abstellen konnten. Wie oft hat er seine Farben in diesen Monaten gewechselt. Wir werden dich vermissen.

Ein letztes Mal Jerusalem, vorerst.

Impressionen aus Alt- und Neustadt.
Schon wieder Baustelle an der Klagemauer
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Noch einmal zur Klagemauer, noch einmal durch die Shuks, einmal “The First Trainstation”, einmal Mahane Yehuda. Good bye! See you soon again!
     
   
Durch den Mahane Yehuda schlendern.
Wir werden es vermissen.
Da schl├Ąft tats├Ąchlich jemand in der H├Ąngematte auf dem Zions-Square ­čśé

 

Musical Ruth

Ein besonderer Abend zum Abschluss in Jerusalem.
 
W├Ąhrend unserer Zeit hier lernten wir Johanna von Tabgha kennen und sie erz├Ąhlte uns von einem der vielen Probleme im Land, was uns bisher nicht bewusst war.
 
Viele alte Leute haben Hilfen in ihrem Haushalt, die meisten kommen von den Philippinen. Einige von ihnen haben hier Kinder bekommen, was eigentlich von den Vorgaben verboten ist. Sie m├╝ssten normalerweise dann das Land verlassen. Da aber die Helfer gebraucht werden, werden sie geduldet. Die Kinder haben aber kein Bleiberecht, so dass sie hier wie Israelis aufwachsen. Sie sprechen Hebr├Ąisch und f├╝hlen sich als Israelis. Wenn Sie aber 18 werden, m├╝ssen Sie eigentlich das Land sp├Ątestens verlassen.
Boas und Ruth
Einige dieser Kids f├╝hrten das Musical von Ruth auf, was gut zu ihrer Situation passt.
Es war bewegend, einzelne Lebensberichte der Kids zu h├Âren.
Sie wollten auf ihre schwere Situation hinweisen.
Es war amazing!
Die Frage bleibt, was kann Israel mit diesem Problem tun?
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Abschied von Jerusalem.

Hier wird unser Wohnmobil wohl nicht nochmal herkommen.
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Im Supermarkt zwischen Goldstar und Bira Maccabi (israelisches Bier) steht unser Sieger-/Sauerl├Ąnder Krombacher auch hier in Israel. ­čĹŹ

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Abschied von unserem Kibbutz “Ramat Hakovesh.

Jetzt bl├╝ht alles gelb
Shabbatabend mit Tzameret und Familie. Wie sch├Ân war es immer wieder, am Shabbat bei euch zu sein.
Und der leckere Tee aus Nana (Minze), Louisa(Verbenen) Zitronengras und Zimtstangen war immer wieder genial.
 
Diesmal haben wir die Siedler von Catan auf Hebr├Ąisch gespielt.
Nethanel baute anstatt D├Ârfer einfach Kibbutzim. ­čśë
Auch bei Melechs gab es diesmal leider nur ein kurzes Treffen. (leider gibt’s keine Fotos vom Abschied, nur von den sch├Ânen Blumen im Garten und den Mangos)
Aber wir werden euch sehr vermissen. Sind wir doch ein Teil eurer Familie, seitdem wir hier wohnten.
Es war sch├Ân mit euch, so oft Zeit verbringen zu k├Ânnen und wir hoffen, dass ihr doch noch eines Tages mal, zu uns nach Ostfriesland zu Besuch kommt.
     
Danke, dass wir uns hier im Kibbutz nach 30 Jahren immer noch willkommen und zu Hause f├╝hlen d├╝rfen.

Abschied auch von der Kehila Ma’ajan (Gemeinde) in Kfar Saba.

Auch hier haben wir uns zu Hause gef├╝hlt. Wir kennen die Gemeinde ja schon l├Ąnger und freuen uns immer wieder, wenn wir hierher kommen k├Ânnen.
Mein Haus soll ein Ort des Gebets f├╝r alle V├Âlker sein! Mark.11,17

Wir haben hier schon so viel gelernt und es ist uns eine gro├če Freude, dass wir euch kennen d├╝rfen.

Toni, der Pastor, erkl├Ąrt die Bedeutung der Flagge Israels.

Toni, der sich auch bei Be’ad Chaim (├Ąhnlich Pro Life) f├╝r den Schutz des ungeborenen Lebens einsetzt, hielt eine sehr starke Predigt und bezog ganz klar Stellung zum Thema Abtreibung.

Es war ersch├╝tternd, dass ausgerechnet in dieser Woche, Deutschland, Amerika und auch Israel Abstimmungen zum Thema “Abtreibung” durchf├╝hrten.┬á Und dass das Thema so lapidar gesehen wird. Musste man sich in Israel bisher vor einer Abtreibung bei drei Stellen melden

  • einem Arzt
  • einem Psychologen
  • und einer sozialen Organisation, Beratungsstelle

…kann man sich jetzt ohne Beratung direkt f├╝r einen Schwangerschaftsabbruch┬á entscheiden.

Wie viele junge Frauen werden sich jetzt noch un├╝berlegter f├╝r diese Tat entscheiden?

Toni stellte anhand verschiedener Bibelstellen ganz klar dar, warum Abtreibung Mord ist. Und was dies mit den Kinderopfern der Vorzeit zu tun hat.

Die Frage, ab wann man eine Person oder ein Mensch ist, beantwortete er, indem er die gesamten Schwangerschaftsphasen beschrieb und mit Bibelworten erkl├Ąrte.

Sehr gut zum Thema ist folgender Link:

The Voyage of Life

Im Anschluss feierten wir Geburtstag und Abschied auf der Dachterrasse der Gemeinde.

Bye, bye

 

Ani HaDerech, HaEmet, WeHaChaim.

Jesus spricht:

Ich bin der Weg,

die Wahrheit

und das Leben!

Joh. 14,6

 

Am Nachmittag fuhren wir dann wieder nach Jaffo. Wir waren zum 70. Geburtstag von Jakob Damkani eingeladen. Da Jakob, ja erst vor ein paar Tagen aus der Klinik kam und wir ihn nicht in Gefahr bringen wollten, machten wir nach fast einem Jahr unseren ersten Schnelltest. Den letzten hatte ich f├╝r die Schule gemacht und Matthias auf seiner Arbeitsstelle.

Es war eine sch├Âne Geburtstagsfeier.

 

 

Viele der Besucher sind uns liebe Freunde in der letzten Zeit geworden.

Hier z.B. Jeff aus Amerika oder Cyra, eine Musikerin aus Berlin, die ihre sch├Ânen neuen Songs vorgesungen hat.

Am n├Ąchsten Morgen fuhren wir mit Johanna und Melat los zum See Genezareth…

——> Weiter mit “Die letzten Wochen in Israel (3)”

Die letzten Wochen in Israel (1)

Ein paar Tage mit Michael und Ulrike am Strand in Nitzanim.

Ist das nicht der Hammer? Mit direktem Blick auf Sandstrand und Meer.

Nachdem wir Joana und Moritz verabschiedet hatten, machten wir uns auf, um einige Tage am Strand zu entspannen.

Unsere Freunde schrieben uns, dass sie mit Corona in Nitzanim am Strand stehen w├╝rden.
Ein wundersch├Âner gro├čer Sandstrand zwischen Ahkalon und Ashdod.
Also fuhren wir erstmal einkaufen, um den beiden Vorr├Ąte zu bringen und in gen├╝gendem Abstand parkten wir unser Womo gegen├╝ber, so dass wir uns unterhalten konnten oder auch gemeinsam Essen konnten.
Am ersten Abend machte ich einen gro├čen Topf H├╝hnersuppe und stellte den beiden einen Topf davon auf ihren Tisch. Sie mussten ja gen├╝gend Vitamine und N├Ąhstoffe bekommen.
Der Wind stand so, dass wir ihn zuerst abbekamen und er dann die Beiden erst erreichte.
Wir hatten uns sch├Ân am Strand eingerichtet und genossen die sch├Ânen Strandtage.
 
Mit Windschutz, Solaranlage und Sonnenschirm konnten wir das Leben hier gut ein paar Tage am Strand genie├čen.

Shabbatabend am Strand

 
Kabbalat Shabbat bei Sonnenuntergang mit Kerzen, Challa, Wein, einem leckeren Essen und allem was man dazu braucht. Zum Gl├╝ck ging es den beiden schon wieder etwas besser, so dass sie vor ihrem Wagen sitzen konnten und wir, zwar auf Abstand, den Abend gemeinsam erleben konnten.
Die Shabbatkerzen wurden angez├╝ndet
Es gab regelm├Ą├čig wunderbare Sonnenunterg├Ąnge und jeden Tag zelteten andere Menschen am Strand.
 
Am Shabbatmorgen packten wir unsere Sachen und fuhren weiter.
 
Wir fuhren zuerst zum Gottesdienst in die Gemeinde in Gedera.
Ethan Kashtan predigte dar├╝ber, was Jeshua alles f├╝r uns ist.
– Das Haupt der Kehila (Gemeinde)
– Ewig – tot und jetzt lebendig
– Gott, der Sohn – heilig, zornig und gerecht richtend
– zweischneidiges Schwert – Mitgef├╝hl und Zorn/Wut
– Besitzer des Wortes, der Botschaft
– Ein liebender Gott, der seine Lieben besch├╝tzt
– Die Wahrheit, die Quelle der Wahrheit und das Zeugnis der Wahrheit
Wie sch├Ân, dass wir hier in dieser Gemeinde so eine Heimat gefunden haben in dieser Zeit.
Und wen habe ich diesmal getroffen?
Die Gudrun. Sie wohnte fr├╝her in Emden und hat damals den “Marsch des Lebens” f├╝r Emden mitgestaltet. Durch sie kennt Elisheva auch Boas.
Sie haben sich nat├╝rlich auch sofort bei Elisheva getroffen.
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Kleiner Input zum Thema Israel in den Gemeinden

Ist den Kirchen, die sich gegen die Wiederherstellung Israels aussprechen, nicht klar, dass sie sich gegen die Heiligung des Namens Gottes stellen? So steht es in der Bibel.
Ein Artikel von Ryan Jones, Israel Heute
Es tut uns so weh, dass dieses Thema in den Gemeinden oft ├╝berhaupt nicht verstanden wird.
Wir haben es in diesem Jahr wieder so hautnah erleben d├╝rfen und fragen uns, wie Gemeinde ohne die Wurzel Israel klarkommen m├Âchte.
Alles was au├čerhalb davon ist, kann nur Irrlehren hervorbringen.
Hier wachsen tats├Ąchlich schwarze Herzen am Baum
Wir brauchen Gottes Wort, die Thora, um Gott und die Briefe und B├╝cher im zweiten Teil der Bibel, im Neuen Testament zu verstehen.
In den alten Schriften hat sich Gott offenbart und er hat Israel seine Gebote und Ordnungen f├╝r den Gottesdienst gegeben. Ihnen gelten seine Zusagen! (R├Âm.9,4)
Nur, wenn wir als Gl├Ąubige in den ├ľlbaum Israel eingepfropft sind, werden wir richtig wachsen k├Ânnen und dann auch die Wiederherstellung Israels verstehen und durch unser Gebet f├Ârdern wollen.

Besuch bei Kitepride

Hier in Tel Aviv haben wir die Hilfsorganisation “kitepride” besucht, die sich um Menschen aus Prostitution und Menschenhandel k├╝mmert.
Hier gibt man Menschen und abgelegten Kites die zweite Chance.
Wirklich eine sehr eindr├╝ckliche Werkstatt mit klasse Menschen.
Wir unterst├╝tzen diese Organisation schon seit ein paar Jahren, indem wir ihre Taschen auch in Deutschland anbieten.
Auf unserer Homepage www.ifouu.de gibt es auch noch ein paar Taschen.
Mit jedem Teil, was ihr kauft, macht ihr es m├Âglich, dass Menschen eine neue Chance bekommen.
Schaut mal vorbei auf: https://kitepride.com/
Falls ihr gerne eine besondere Tasche haben wollt, meldet euch. Wir besorgen, was geht.
Und dieses Jahr m├Âchten wir gerne wieder auf den Weihnachtsmarkt gehen oder einen veranstalten (je nachdem, was geht), wo wir dann auch die Taschen von Kitepride anbieten m├Âchten.
Danach ging es mit Melat in die Stadt nach Tel Aviv.
Melat ist zu Besuch bei Johanna und an diesem Tag war Johanna unterwegs und wir hatten einen Tag gemeinsam.
In Tel Aviv gibt es so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann.
┬á Also wollten wir Melat zuerst das Geb├Ąude vorstellen, wo 1948 von David Ben Gurion der Staat Israel ausgerufen wurde. Leider wird dieses gerade kernsaniert, sodass es kein sch├Âner Anblick war.
Meir Dizengoff
Wir erz├Ąhlten ein wenig ├╝ber die Geschichte und machten uns bald auf, um shoppen zu gehen.
Insgesamt ist die Architektur in Tel Aviv hochinteressant. Viele H├Ąuser im Bauhausstil werden zur Zeit restauriert und jeder, der ein Hochhaus bauen m├Âchte, muss daneben noch ein altes Haus restaurieren. Von daher gibt es viele Wolkenkratzer abwechselnd mit kleineren H├Ąusern im Bauhausstil oder aber auch arabischen Baustilen.
Ich finde die Kombination sehr gelungen. Aber nat├╝rlich ist das alles Geschmacksache.
Hier die Kombination aus Wolkenkratzer und kleinerem Geb├Ąude. Allerdings hier k├Ânnte ich wahrscheinlich nicht ruhig schlafen, wenn ├╝ber mir noch ein paar Stockwerke schweben w├╝rden. ­čÖŐ
Ein Haus, was aussieht, als wenn Schokoladentortenst├╝cke ├╝bereinandergestapelt w├Ąren. Wie schonmal gesagt, jedes Haus sieht irgendwie anders aus und hat seinen eigenen Stil.

Wir besuchten das Caf├ę Ogen, ein Caf├ę, was von messianischen Juden als Begegnungscaf├ę gef├╝hrt wird.┬á Sehr nett eingerichtet, hier gibt es oft kleine Live-Konzerte und megaleckeren Kaffee.

Dizengoff-Center – so bunt wie die Stadt selbst

 
   
Und dann spazierten wir an der Promenade zur├╝ck nach Jaffa.
 
Und wie sch├Ân, an diesem Tag kam Jakob endlich wieder nach Hause.
Er war, seitdem Johanna Ende M├Ąrz gekommen war, im Krankenhaus wegen einer schweren Lungenentz├╝ndung.
Was f├╝r eine Freude im Yaffa-Haus.
 
Dann machten wir uns auf den Weg Richtung Jerusalem.
Auf dem Weg dorthin hielten wir ├Âfter in Latrun an, um hier zu ├╝bernachten.
Diesmal zeigte sich die Sonne wieder von ihrer sch├Ânsten Seite.
—->┬á Weiter geht’s bald mit: “Die letzten Wochen in Israel (2)”

Das Shawuotfest

Was viele nicht wissen:
Dass Yeshua jeweils an j├╝dischen Festen starb, auferstand und seinen Geist ausgoss.
Das ist kein Zufall.
Die Wahrscheinlichkeit ist 1 zu 48 Millionen, dass dies so haargenau in den 365 Tagen eines Jahres passiert.
ÔÇ×Yeshua starb am Passah.
Genau an dem Tag, an dem ganz Israel des ersten Passahs gedenkt, als sie ein unschuldiges Lamm opferten und sein Blut nahmen und es an die T├╝rpfosten ihrer H├Ąuser anstrichen.
Er ist am Fest der Erstlingsfr├╝chte auferstanden (Lev. 23:9ff).
Auch Leiter der Ernte genannt ÔÇô Rashit Hakatzir
Und der Geist Gottes wurde in Jerusalem am letzten Tag ausgegossen, an dem wir das Omer z├Ąhlen, die 49 Tage zwischen Erstlingsfr├╝chten und Schawuot (was ihr Pfingsten nennen k├Ânnt).ÔÇť
Und zur Zeit sind wir in der Erntezeit (Ernte aus den Nationen) und dann kommen die Herbstfeste.
Ich glaube wir stehen ganz kurz vor dem Posaunenfest.
Die letzte Posaune wird irgendwann erschallen, wenn Jesus wiederkommen wird und die restlichen Herbstfeste erf├╝llen wird.
Link: Die Erf├╝llung der biblischen Feste durch Jesu Tod und Auferstehung und das Ausgie├čen des Heiligen Geistes.
(Leider nur auf Englisch)
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Dieses neue Lied von Joshua, Nizar und Shilo kam zu Pfingsten raus.
Ich finde es gro├čartig, wenn Juden und Araber gemeinsam unseren gro├čen Gott, den Gott Israels, loben.
Above All in Hebrew, Arabic & English with precious brothers and sisters in Jerusalem!

Nochmal ganz lieber Besuch (3)

Tekoa

Von Kfar Hanokdim fuhren wir hinauf durch die Jud├Ąische W├╝ste Richtung Jerusalem.
Auf dem Weg lag Tekoa, was wir schon mit Boas, Michal und Alina besucht haben.
Hier wohnte damals der Prophet Amos und z├╝chtete seine Maulbeerfeigenb├Ąume und hier wurde er von Gott berufen.
Wir hatten wieder einen wunderbaren Blick von dort in die jud├Ąischen Berge.
 

Yad Vashem

Wir brachten Moritz und Joana nach Yad Vashem, zeigten ihnen die Au├čenanlagen und entlie├čen sie dann mit einem Audioguide in die Ausstellungen.
Janusz Korczak mit den Kindern seines Waisenhauses
Janusz Korczak war ein polnischer Milit├Ąr- und Kinderarzt, ein Kinderbuchautor und ein sehr bewundernswerter P├Ądagoge. Durch, dass er die Kinder seines Waisenhauses in das Vernichtungslager begleitete, obwohl das f├╝r ihn┬á selbst den Tod bedeutete, wurde er zu einer bekannten Pers├Ânlichkeit.
Ihm ist hier in Yad Vashem ein Denkmal gewidmet.
Oben auf den abgebrochenen Schienen, die in den Abgrund f├╝hren, steht immer noch ein Waggon aus der Nazizeit, mit dem viele Menschen in die Vernichtungslager transportiert wurden, eingepfercht, wie Tiere. Viele ├╝berlebten den Transport nicht mal.
Im Tal der verschollenen Gemeinden schauten wir wieder die Bruchsteinw├Ąnde an, auf denen die vernichteten, j├╝dischen Gemeinden aufgeschrieben sind.
 
Es ist jedes Mal wieder sehr schockierend, zu sehen, wie viele Gemeinden dem deutschen Wahnsinn zum Opfer gefallen sind.
Danach ging es von Yad Vashem mit Moritz und Joana zur Farm in Kfar Urija.
Wir brauchten etwas Zeit, um die Eindr├╝cke zu verarbeiten. Das ging am besten an diesem sch├Ânen, ruhigen Ort. Wir hatten einen wunderbaren Abend mit Grillen bei Sonnenuntergang.

Wie sch├Ân, der Salat gewachsen ist, den Katharina hier so liebevoll gepflanzt hat.
Am Shabbatabend besuchten wir wieder das Yaffahaus zur Begr├╝├čung des Shabbats. Es ist fast zu einem w├Âchentlichen Ritual f├╝r uns geworden, mit Elisheva und den Besuchern des Yaffa-Hauses einen Abend zu verbringen mit Lobpreis, Andacht und der Shabbatliturgie mit Brechen des Brotes, wie man es in Israel macht.
Immer wieder sind neue G├Ąste dabei. Heute z.B. Cyra, eine Musikerin aus Berlin, die auf der Suche nach Inspirationen f├╝r ihr neues Musikvideo ist.
Sie sang abends noch einige Songs zum Ausklang. Wow!
Hier ein offizielles Musikvideo von ihr.
Ich finde es klasse.
Und am Morgen fuhren wir dann nach Gedera zur Gemeinde.
Es ist so sch├Ân, hier gemeinsam den Gottesdienst zu feiern.
Wir f├╝hlen uns, wie zu Hause.
Die Predigten kann man hier verfolgen:
Leider nur auf Hebr├Ąisch aber mit Geh├Ârlosensprache.
Leider kann ich euch kein Video von der sch├Ânen Musik hochladen. Das ist auch hier rechtlich ein Problem.
Aber ich kann einen offiziellen Song von den messianischen Gemeinden hier verlinken.
Wie werde ich diese Lobpreiszeiten vermissen, wenn wir wieder in Deutschland sind.

Jerusalem

Besuch von Yad Lakashish “Lifeline for the olds”
Ein wunderbarer Ort in Jerusalem.
Hier kommen jeden Tag alte Leute aus der Umgebung her, um ihren Lebensunterhalt aufzubessern.
Sie sind in irgendeiner Weise bed├╝rftig, dadurch dass sie aus einem Land fliehen mussten und mit ganz wenig Gep├Ąck hier ankamen.
Er freut sich so sehr, dass wir kommen, l├Ąsst f├╝r uns den Aaronitischen Segen vorlesen und zeigt uns stolz die Dinge, die sie in der Werkstatt herstellen.
Er s├Ągt mit Hilfe dieser gro├čen Lupe diese sch├Ânen Notenschl├╝ssel f├╝r die Ohrringe aus Metall aus. Ein anderer schleift sp├Ąter die Kannten.
Viele von ihnen waren vorher in ihrer Heimat in einer hohen Stellung und mussten hier wieder ganz unten anfangen. Hier bekommen Sie einen Tages-Rhythmus, eine Unterst├╝tzung und ganz viel Selbstwert.
Sie bemalt wundersch├Âne Keramik
 
Hier werden unterschiedlichste Materialien bemalt.
 
Jeder wird nach seinen Gaben und F├Ąhigkeiten eingesetzt.
Sie werden gefordert und gef├Ârdert und stellen wundersch├Âne Souvenirs her.
Sehr sch├Ân!
62% sind Holocaustüberlebende, 20% kommen aus Äthiopien.
   
Der Leitvers der orthodoxen Einrichtung steht in Psalm 71,9
Verwirf mich nicht in der Zeit des Alters, verlass mich nicht beim Schwinden meiner Kraft.
Es war ein Segen nach so langer Zeit endlich mal wieder hier zu sein.
Und es gab nat├╝rlich viele sch├Âne Souvenirs, die entweder schon in Ostfriesland sind oder auf dem Weg dorthin.

Shabbatimpressionen:

   

 
War so sch├Ân mit euch!

Altstadtimpressionen

An der Klagemauer

 

   

   
Auf dem arabischen Markt
Er passt sicher selbst in den Koffer. ­čśë Und schaut mal, wer uns da entgegen kommt­čśé

├ľlberg, Gethsemane und Kidrontal

(ich habe nur ein Paar Bilder)

   
 
Im Kidrontal h├Ąngen verschiedene Verse aus der Bibel, die von diesem Tal erz├Ąhlen.
 
Blick auf den ├ľlberg

Matthias zeigt Mo und Joana die Davidstadt

 
Hier wird immer t├╝chtig ausgegraben. Jedes Mal gibt es neues zu sehen.
 
In der Kanalisation von der Zeit Jesu. Die Felsen wurden vom Tempel hinabgest├╝rzt und stecken heute von oben in der damaligen Stra├če
Im 3D Kino bekam man einen guten ├ťberblick ├╝ber die Geschichte der Davidstadt.

Neustadt, Mahane Yehuda

   
 

Fr├╝hst├╝ck in Jerusalem

Und dann ging es auch schon wieder ans Verabschieden. Wir trafen uns zu einem leckeren Essen und es gab Aperol Spritz, mein erster seit Griechenland.  (Viel zu teuer hier)
Ihr Lieben, es war so sch├Ân mit euch. Alles so unkompliziert, genau wie mit Erika und Helmut und wir haben es richtig genossen, diese Wochen mit euch zu verbringen.
Es gef├Ąllt uns immer noch sehr, dieses wunderbare, komplizierte und ganz besondere Land unseren Freunden vorzustellen.
Und ihr ward auch so richtige Bibelentdecker.
Wir w├╝rden euch jederzeit wieder mitnehmen.
Irgendwie fehlt mir so ein richtiges Abschiedsfoto von euch.
Da wurden wir gest├Ârt von jemand am Flughafen, der geb├╝rtig aus Esens kam, hier seit sieben Jahren arbeitete und seinen letzten Arbeitstag in Israel hatte.
­čÖł­čśé…und der unser Kennzeichen gesehen hatte und seinen Augen nicht trauen konnte.

Nochmal ganz lieber Besuch (2)

Hier war es vor einigen Wochen noch richtig gr├╝n. Nun ist es wieder W├╝ste pur.

Auf zum Toten Meer

Von Nazareth Village ging es durch das Jordantal bis nach Qasr al Yahud, der Taufstelle Jesu und die ├ťbergangsstelle des Volkes Israel in das Gelobte Land.
Hier ging das Volk praktisch ├╝ber den Jordan.
 
Trotz der Hitze blieben wir eine kurze Zeit hier. Man konnte ja die F├╝├če im, nicht so sch├Ânen, Wasser des Jordans abk├╝hlen. Es ist schon ein besonderes Gef├╝hl, wenn man sich vorstellt, dass hier Johannes der T├Ąufer die Menschen taufte und dass Jesus hier auch getauft wurde.
Wir fuhren weiter an Jericho vorbei noch einmal nach Ein Bokek ans Tote Meer.
 
Obwohl es 35┬░ waren, empfanden wir das Wasser diesmal nicht so hei├č, wie vor zwei Wochen.
Wir machten nur einen kleinen Halt dort und fuhren nochmal richtig in die W├╝ste. Was f├╝r eine beeindruckende Gegend.
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Ein Besuch bei den Beduinen im Negev.

Wunderbare Location in Kfar Hanokdim mit herrlichen Zelten und sehr sch├Ân eingerichteten Zimmern.
Auch die Au├čenanlagen sind sehr nett eingerichtet.
   
Unser Zimmer war hier in der Abraham Zone
Wir hatten ein wunderbares Zimmer in ganz neu erstellten Geb├Ąuden, alles im Beduinenstyle.
Da schliefen wir tats├Ąchlich eine Nacht mal nicht im Wohnmobil, sondern teilten uns ein Apartment mit Joana und Moritz.
Am Abend wurden wir bei einem Beduinen zum Tee eingeladen und erfuhren einiges ├╝ber das Beduinenleben.
Auch wenn es heute nicht mehr alles so wie fr├╝her ist, auch hier fahren die Menschen lieber mit dem Auto, als mit dem W├╝stenschiff, war es klasse nochmal in diese Welt einzutauchen.
   
 
Nach einem reichlichen Abendessen, was wir auf Polstern, zu Tische liegend, einnehmen konnten, machten wir eine Skorpiontour.
Im Dunkeln kann man durch Schwarzlicht, die gelben Skorpione der Negev-W├╝ste sichtbar machen. So krass, wie viele dort rumspazieren.
 
Am Morgen wurde lecker gefr├╝hst├╝ckt, a la Beduin.
Danach ging es dann mit dem W├╝stenschiff in die W├╝ste. Amazing!
Das Kamel hatte mal gar keinen Bock
N├Â├Â├Â, lot me in Ruh. Ich will heute nicht
Aber es gab keine Gnade. Hier kamen Mo und Joana.
 
 
   
Und ich wartete bis sie wieder zur├╝ck kamen.

 

Matthias hat Geburtstag und es kommt nochmal ganz lieber Besuch (1)

12. Juni

Wie ihr seht, haben wir heute sch├Ân gefeiert mit liebem Besuch aus Deutschland,
Kaffee trinken am Meer und orientalischem Dinner in Tiberias am See Genezareth.
 

Noch einmal rund um den See Genezareth

Jeden Morgen kurz ins Wasser vor dem Fr├╝hst├╝ck… wir hatten den See ja vor der Haust├╝r. Wie werde ich das vermissen, wenn wir wieder zu Hause sind.
Wahrscheinlich w├Ąre es gut, einen Schwimmsee im Garten anzulegen oder vielleicht tr├Ąume ich weiter, von einem Haus am See.
   
Strand von Tabga an der Petruskirche

Kleine Tour durch Kapernaum

Wer liegt denn da in Kapernaum auf der Bank?

 

Matthias erkl├Ąrt, was hier in Kapernaum alles passiert ist.┬á┬á(Kfar Nachum, bedeutet so viel wie das das Kaff/ Dorf von Nahum) (Matth├Ąus 4, 13-16 Erf├╝llung der Prophetie von Jesaja 8,23/ 9,1)

Hier erf├╝llten sich auch die Vorhersagungen Gottes an sein Volk, in dem Jesus, der Messias hier wirkte.

 

 

…eine Tour auf dem “Faith-Boat”
 
In Kapernaum trafen wir David wieder mit einer Gruppe. Wir erfuhren, dass sie am Nachmittag mit dem Faith-Boot von Daniel Carmel unterwegs sein w├╝rden und sie luden uns ein, dabei zu sein.
Es war, wie immer sehr sch├Ân auf dem See mit dem singenden Daniel.
Kleine Kostprobe auf Youtube
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Am n├Ąchsten Morgen fuhren wir auf den Golan

Als wir oben ankamen, um den beiden die Aussicht auf den See zu zeigen, entdeckten wir diese sch├Âne Terrasse. Fr├╝hst├╝ck auf dem Golan mit Blick auf den See, was f├╝r ein sch├Ânes Erlebnis.
     
Und nochmal zum Bental, um einmal nach Syrien zu schauen und zu winken.
 
Hier bl├╝hen die sch├Ânsten Hortensien, fast wie in Ostfriesland
Und einmal in Mass’ade bei den Drusen ├╝ber den Markt schlendern. Es gab zu der Zeit viel frisches Obst, insbesondere Kirschen.­čśő…┬á und dann gingen wir leckeres Knafeh essen.
   

Knafeh, auch Kunafa┬á(arabisch┬á┘â┘ćěž┘üěę, ┬áauch┬áKanafa,┬áKanafeh,┬áKunafeh, kurdisch┬áKunefe,┬át├╝rkisch┬áK├╝nefe) ist eine┬álevantinische warme S├╝├čspeise aus einem besonderen K├Ąse (Nabulsi) und┬áKadaifi (Engelshaarteig). Der Ursprung der Kunafa wird in der Stadt┬áNablus (Sichem) vermutet; sie ist in weiten Teilen der arabischen Welt verbreitet. In der Regel wird das Knafeh vor dem Servieren mit warmem Zuckersirup (ÔÇ×AterÔÇť) ├╝bertr├Ąufelt.

Ich mag das Knafeh von den Drusen sehr gerne und habe es daher unseren G├Ąsten empfohlen. Ich glaube, sie mochten es auch sehr gerne.

Die Feigen sind auch bald reif. Helmut wollte sie sich ja schon in den Mund wachsen lassen. Nun ist es bald so weit.
Mit Joana und Moritz sind wir die Bibelentdecker, dem Geheimnis auf der Spur…
 

Zu Besuch in C├Ąsarea Philippi.

Hier sagte Jesus zu Petrus in Matth. 16,18. “Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen und alle M├Ąchte des Todes k├Ânnen ihr nichts anhaben. Wow, was f├╝r eine Zusage und was hat die Kirche aus diesen Versen gemacht.
 
Dann ging es zu den Banyas – Wasserf├Ąllen, hier ist es bei dem hei├čen Wetter immer angenehm k├╝hl.
Ich frage mich manchmal, ob Jesus sich wohl auch im See Genezareth oder hier in den Wasserf├Ąllen,┬á abgek├╝hlt hat. Davon steht ja so nichts in der Bibel….
   
 
Auf jeden Fall hatten wir Spa├č unterwegs.

Ein Besuch in Nazareth Village.

Hier wird man zur├╝ckversetzt in die Zeit Jesu.
Jesus hat damals vor ca. 2000 Jahren hier ganz in der N├Ąhe gelebt und man hat das Dorfleben von damals sehr gut dargestellt.
Nethanel hat uns die ganzen Zusammenh├Ąnge sehr gut vorgestellt.
Zun├Ąchst ging es┬á zu einem ├ľlbaum und Nethanel erkl├Ąrte den Zusammenhang von einem ├ľlbaum, Jesus, Israel und den Gl├Ąubigen aus den Nationen.
Diese kleinen Triebe die aus dem Boden treiben nennt man im Hebr├Ąischen Nezer (Spross). Es sind die wilden Triebe eines ├ľlbaumes. Sie k├Ânnen nur Fr├╝chte entwickeln, wenn sie in einen edlen ├ľlbaum eingepfropft oder durch Einpfropfungen veredelt werden. Interessant dabei ist, das Jesus in Nazareth lebte (Nezereth im Hebr├Ąischen). Er wird als Spross (Nezer) bezeichnet im Thanach (AT Jes. 11,1; 14,19; Dan 11,7) Interessant, dass das Wort f├╝r “beh├╝ten, bewachen, bewahren” auch die gleiche Wurzel hat.
Wenn Jesus Nazarener genannt wird in der Bibel, hat das etwas mit Nezer zu tun.┬á Auch die Gl├Ąubigen aus den Nationen sind wie diese unedlen Triebe (Nezer) und werden in den edlen ├ľlbaum Israel eingepfropft (R├Âm.11).
Daher nennt man die Leute aus den Nationen, die an Jesus glauben, auch Nozrim im Hebr├Ąischen (die Menschen, die dem Nazarener nachfolgen). Ist das nicht hochinteressant, wie alles in der Bibel so zusammenh├Ąngt?
Was kann man nicht alles entdecken, wenn man ein bisschen Hebr├Ąisch versteht.
Interessant ist auch, dass die alten ├ľlb├Ąume nur durch die neuen eingepfropften Zweige leben k├Ânnen.
Und die neuen nur durch den alten Stamm. Wir saugen unsere Nahrung (geistlich gesehen) durch den alten Stamm (denn Israel ist die Weisung, das Wort Gottes und der Gottesdienst gegeben), dadurch werden wir versorgt und durch unser Gebet f├╝r den alten Stamm (Israel) geben wir Kraft in den alten Stamm.
Was f├╝r ein wunderbares Bild f├╝r das Zusammenleben von Israel und den Gl├Ąubigen aus den Nationen.
Das wird uns immer wieder so bewusst, wenn wir den Garten Gethsemane (Gad Shmana, = ├ľlpresse) besuchen und die alten ├ľlb├Ąume dort stehen mit den vielen neu eingepfropften Zweigen.
Auch hier im Village gibt es eine ├ľlpresse, die Jesu Ringen im Garten Gethsemane verdeutlicht.
Zuerst wurden die Oliven mit dem gro├čen M├╝hlstein zerdr├╝ckt und dann in der Presse (2.Bild) gepresst.
Es gibt verschiedene Stufen beim Pressen der Oliven. Das erste gepresste ├ľl ist das heilige ├ľl. Es wurde verwendet f├╝r die Salbungen. Das zweite ├ľl ist das ├ľl, was man zum Kochen verwendete und das 3. ├ľl wurde f├╝r die Lampen verwendet. Bei jedem Mal wurde der Druck erh├Âht.
 
Da in diesem Jahr in Israel das Shmittah Jahr (Shabbatjahr) ist, hat man hier
kein Getreide ges├Ąt sondern K├╝rbisse oder Zucchini wachsen lassen. Im Shmittah Jahr l├Ąsst man die Felder brach liegen und wird von Gott versorgt. Der Boden soll sich erholen.
Es passt zu unserem Shabbatjahr. Wir haben es nicht gewusst, dass genau in unserem Jahr auch hier in Israel das Shabbatjahr┬á (Shmittah) stattfindet. Gott hat uns so gef├╝hrt, dass wir hier alles hautnah erleben k├Ânnen.
Es ist aber interessant, wie┬á manche Juden diese Regeln umgehen, indem sie die Felder, f├╝r ein Jahr begrenzt, an arabische Nachbarn verkaufen und so das Land trotzdem bearbeitet wird.┬á Aber an vielen Feldern stehen gro├če Schilder, auf denen steht: “Dieses Feld wird in diesem Jahr nicht bearbeitet. Es ist das Shmittah des Herrn. Der Segen Gottes ist uns sicher.”
Wow. Was f├╝r ein Glauben.
Wir haben aber Shimon, den Getreidebauern getroffen.
Er hat im letzten Jahr hier Vorr├Ąte angelegt und bearbeitet sie nun. Interessant sind auch die Hintergr├╝nde von den Gleichnissen Jesu zum Getreide und wie man z.B. die Spreu vom Weizen trennt. Auch ein Thema aus der Bibel. (Matth.3,12)
Danach trafen wir den Hirten. Ich habe leider seinen Namen vergessen aber er hat ja auch einige Aufgaben in der Bibel. Wie viele sch├Âne Vergleiche gibt es auch hier.

Ein Besuch bei Josef, dem Zimmermann, in seiner Werkstatt.
Hier wuchs Jesus auf und lernte das Handwerk seines Vaters.
Sehr interessant!
Josef zeigte uns einige Techniken, die er mit den Werkzeugen einsetzen konnte.
Nebenan wohnte Hanna, sie verarbeitete die Wolle der Schafe.
Zuerst wurde die Wolle gesponnen, dann gef├Ąrbt und aufgewickelt und sp├Ąter verwoben.
Interessante Techniken, die ich sicher in Zukunft auch mal im Textilunterricht vorstellen kann.
        
Auch den T├Âpfer von Nazareth haben wir getroffen.
Er t├Âpferte sehr sch├Âne Amphoren und Schalen.
   
Hier auf dem H├╝gel von Nazareth Village wurde ein alter Weinberg mit Weinpresse und Wacht├╝rmen gefunden und wir wissen aus der Bibel, dass Jesus genau dar├╝ber gesprochen hat.
(Matth.21, 33-46)
Er kannte wahrscheinlich diesen Weinberg hier und nahm ihn als Beispiel f├╝r sein Gleichnis.
Hier in dem Steinbecken wurden die Trauben mit den F├╝├čen zertreten. Der Saft floss dann in das gro├če Auffangbecken, von wo aus er weiter verarbeitet wurde.
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Und dann kamen wir in die Synagoge. Sie ist hier zwar nachgebaut, doch so ├Ąhnlich gr├Ąbt man auch heute die Synagogen im Land aus der Zeit Jesu aus.

Jesus ÔÇ× ÔÇŽging nach seiner Gewohnheit am Sabbattag in die Synagoge….ÔÇť wird uns in Lukas 4,16 berichtet.

Die Synagoge war der Versammlungsraum in dem sich die Menschen trafen. Frauen und M├Ąnner sa├čen getrennt, es gab einen Schrank, indem die Schriftrollen aufbewahrt wurden.

Es wurden die jeweiligen Textabschnitte vorgelesen und erkl├Ąrt, und gesungen.

Jesus las an diesem Sabbatvormittag in der Synagoge von Nazareth aus Jesaja 61,1+2: ÔÇ×Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verk├╝nden; und er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu verk├╝nden und den Blinden, dass sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen, um zu verk├╝ndigen das angenehme Jahr des HerrnÔÇť

Damit erkl├Ąrte Jesus, dass er der Messias ist, der von seinem Volk Israel so sehns├╝chtig erwartet wird.

Zu seiner Zeit gab es viele arme, kranke und blinde Menschen, aber eigentlich erwartete die religi├Âse F├╝hrung eine Befreiung von der r├Âmischen Besatzungsmacht. In ihren Synagogen hatten sie mit starken Strukturen ihre Macht gefestigt.

Sie verstanden Jesus nicht, der gekommen war, um die S├╝nden der Menschen auf sich zu nehmen und unsere Lasten zu tragen.

Die damalige religi├Âse Elite stellte sich gegen Jesus. Sein Programm des Dienens, der Demut, vom Teilen und Lieben passt nicht mit ihrem zusammen. Aber Jesus hatte die Kranken, Verlassenen und Hilfsbed├╝rftigen im Blick.

Jesus gab den hungrigen Brot, heilte Kranke und ├Âffnete Blinden die Augen.

Der Bericht im Lukasevangelium endet damit, dass ihn die Einwohner aus Nazareth umbringen wollten.

Lukas 4,29+30: ÔÇ×Und sie standen auf und stie├čen ihn zur Stadt hinaus und f├╝hrten ihn an den Rand des Berges auf dem ihre Stadt gebaut war, um ihn hinabzust├╝rzen. Er aber ging mitten durch sie hindurch und zog weiter.ÔÇť

Alles war sehr spannend und interessant auch megasch├Ân f├╝r Kinder.
Es w├Ąre cool, wenn man mit den Kindern vom Kindergottesdienst hier mal vorbeischauen k├Ânnte.
So als Sonntagnachmittagsausflug vielleicht… nat├╝rlich nicht mal eben so machbar. ­čśë

Mit Erika und Helmut durchs Land – was f├╝r eine Freude 5

Beit Guvrin und unsere kleine Farm – ein kleines Paradies

Die letzten beiden Tage gemeinsam mit Erika und Helmut verbrachten wir an unseren Lieblingsorten.
Mit unserer KKL-Eintrittskarte konnten wir nochmal die H├Âhlen von Guvrin besuchen.
Und diesmal entdeckten wir wieder ganz andere davon.
So eine unterirdische Sch├Ânheit. Wunderbar!
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Auf der Farm

Wir ├╝bernachteten auf unserer Lieblingsfarm und Helmut, der Hobbyg├Ąrtner, hatte seine gro├če Freude.
Ich glaube, er hatte vorher noch nie Orangen geerntet.
Und auch das Gie├čen des Gem├╝segartens begeisterte ihn.
Shabbatevening mit Kabalat Shabbat (die Begr├╝├čung des Shabbats)
Wir hatten ein wunderbares St├╝ck Lachs gekauft, was wir zusammen grillten und genossen den letzten gemeinsamen Abend.
Weil die beiden erst am Shabbatabend abflogen, konnten wir noch in die Gemeinde in Gedera gehen und den Gottesdienst besuchen. Es war so ein Segen, hier in den letzten Wochen eine Heimat gefunden zu haben.
Diesmal predigte der Leiter des Bible-Colleges in Nethanja, Erez Soref ├╝ber Hes. 37.
Die Geschichte Israels befindet sich gerade mitten in diesem Kapitel.
Hier seine pers├Ânliche Geschichte, wie er den Weg zu Jeshua gefunden hat, auf Youtube:
Es war sch├Ân, ihn mal pers├Ânlich kennen zu lernen.
Matthias hatte ja urspr├╝nglich vor, an diesem College zwei Semester zu belegen.
Eigentlich wollten wir dann noch ein letztes Mal ans Meer und gemeinsam schwimmen gehen aber leider war ganz Israel am Meer, so dass wir einfach keinen Parkplatz bekamen.
Also spazierten wir gem├╝tlich durch Yaffa und lie├čen unsere gemeinsame Zeit ausklingen.
Nun seid ihr fort und wir vermissen euch schon. Es war eine sehr sch├Âne, gesegnete Zeit mit euch.
Erstmal auf die Waage…
   
Schaun wir mal, ob ihr gleich ├╝ber uns wegfliegt.

Mit Erika und Helmut durch das Land – was f├╝r eine Freude 4

  • Erster Abend in Jerusalem und letzter Shawuot-Abend

Aus der W├╝ste hinauf nach Jerusalem auf ├╝ber 700 m.
Da gehen wir mit Erika und Helmut erstmal Richtung Altstadt und treffen schon auf dem Weg zur Klagemauer auf sch├Âne Motive.

Ein Date auf der alten r├Âmischen Stra├če
Auch andere sind nochmal schnell auf dem Weg zur Klagemauer
Heute ist sicher noch einiges los, denn es ist ja der letzte Abend von Shawuot.
Und richtig, wir werden nicht entt├Ąuscht.
 
Es wird gefeiert und gelacht aber auch ganz viel in der Thora gelesen. Hochinteressant f├╝r jemand, der das erste Mal hier ist.
Zu Shawuot gibt es auch nochmal einen extra Beitrag.
Erika und Helmut haben in dieser Stra├če eine Airbnb-Wohnung und wir k├Ânnen direkt vor der T├╝r parken, sehr praktisch.
Die Bl├╝tenpracht in Jerusalem begeistert uns mal wieder. Jedes Mal, wenn wir hierherkommen bl├╝ht etwas anderes. Einfach sch├Ân.
 
Erkunden der Altstadt und der Davidstadt mit Freunden, die vorher noch nicht hier waren, ist eine besondere Freude.
Einmal ├╝ber den sogenannten Zionsberg mit Blick zum ├ľlberg.
Hier ist der Abendmahlssaal verortet, in dem Jesus das Passahfest mit seinen J├╝ngern gefeiert hat.
Auf dem Foto marschieren Soldaten von der Klagemauer Richtung Ausgang. Im Hintergrund sieht man schon die vielen neuen Ausgrabungen rund um die Al Aqsa-Moshee. Gewaltig, was man hier w├Ąhrend Corona alles neu ausgegraben hat.
Hauptziel waren aber diesmal die Ausgrabungen der Davidstadt .
Nach sehr langer Zeit sind wir mal wieder durch den Hiskia-Tunnel (533m) gelaufen und zur├╝ck vom Teich Siloah bis zur Klagemauer – alles durch Tunnel.
Bei der Hitze war es eine angenehme K├╝hlung.
Abstieg zum Hiskia-Tunnel
Mehrere Links hier:
Es war fast eine Kneipp-Tour mit Badeschuhen im knietiefen Wasser durch den Hiskia-Tunnel zu laufen.
Geschafft! Angekommen am Teich Siloah.
Auf dem R├╝ckweg ging es dann durch die trockenen Tunnel vom Teich Siloah bis zur Klagemauer. Danach zeigten wir den beiden noch ein wenig die Ausgrabungen um den Tempelberg.

Altstadtimpressionen:

 

   

Jerusalemsyndrom? Man wei├č es nicht.
Aber es gibt einige Menschen, die hier in Jerusalem durch das ganze Religi├Âse das Jeusalemsyndrom entwickeln.
Es ist eine akute psychische St├Ârung, die sich einfach hier entwickelt.
Link Jerusalem-Syndrom: Jerusalem-Syndrom ÔÇô Wikipedia
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Ein Tag in Yad Vashem

und auf dem Mahane Yehuda, dem j├╝dischen Markt in Jerusalem.

Yad Vashem ist fast ein Muss f├╝r uns Deutsche hier in Israel. Es ist der israelische Gedenkort an die Zeit des Nationalsozialismus. Einen Tag sollten wir hier innehalten und uns ansehen, wozu die Menschheit f├Ąhig ist. Unfassbar, dass so etwas m├Âglich war. Das hei├čt, dass es wieder m├Âglich sein kann.
In der “Stra├če der Gerechten unter den V├Âlkern” werden Menschen geehrt, die sich zur Zeit des Holocaust, um Juden gek├╝mmert und ihnen geholfen haben. So ist hier mittlerweile ein gro├čer Wald entstanden. Es gab tats├Ąchlich viele Menschen, die sich dem Regime nicht unterordneten und die ihr Leben damit auf’s Spiel gesetzt haben.
Trotzdem wurden tausende j├╝dische Gemeinden in Europa ausgel├Âscht.
Im Tal der verschollenen Gemeinden sind alle Ortschaften aufgeschrieben, in welchen j├╝dische Gemeinden zerst├Ârt wurden.
Hier die Gemeinden rund um K├Ânigsberg, wo mein Vater herkommt. In Deutsch-Eylau, heute Ilava in Polen, waren wir zu Beginn unserer Reise und haben Maria besucht.
Die Gemeinden rund um Bremen inklusive Ostfriesland.
Und hier die Gemeinden aus dem Sieger- und Sauerland bis zum Ruhrgebiet.
Hier die Heimat meiner Mutter (Darmstadt aber auch um Frankfurt und Gie├čen)
Unglaublich, wie viele das sind. Es war ja nicht nur das kleine heutige Deutschland.
Es war fast ganz Europa.
Wir sind nicht f├╝r die Taten unserer Vorfahren verantwortlich aber f├╝r die Taten in der Zukunft.
Von daher sollten wir in rechter Weise daran gedenken.
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Mahane Yehuda. Ein Fest f├╝r alle Sinne.
   
 
 
 
 
 
Die Bilder mussten einfach alle sein. ­čśë

Noch ein Tag in Jerusalem

Wir fuhren mit dem Taxi auf den ├ľlberg.
Von hier aus hat man die beste Aussicht auf die sch├Âne Stadt Jerusalem. Von hier ist Jesus in den Himmel aufgestiegen und in der Bibel steht, dass er auch hierher zur├╝ckkommt. Wenn seine F├╝├če auf dem ├ľlberg stehen werden, wird sich der ├ľlberg spalten und ein gro├čes Tal entstehen.
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Hochinteressant ist, dass an der Stadtmauer langsam der Name “ÎÖÎöÎĽÎö – Jahweh” entsteht. Direkt unter dem Felsendom kann man es sehen. Das letzte “Îö” ist schon im Ansatz zu sehen aber noch nicht ganz fertig.
Schreibt hier vielleicht Gott selbst seinen Namen an die Wand durch ein paar Str├Ąucher? ├ähnlich wie bei Belsazar im Buch Daniel das Mene Tekel?
Dann stiegen wir ab zum Garten Gethsemane.
Hier die alten B├Ąume sind zwar keine 2000 Jahre alt, wie manche meinen aber schon sehr alt.
Es werden immer wieder neue junge Zweige in die ├ľlb├Ąume gepfropft. Nur so kann der alte Baum weiter leben. Ein sch├Ânes Bild aus dem R├Âmerbrief.
Wir Gl├Ąubigen aus den Nationen k├Ânnen nur leben, wenn wir in den ├ľlbaum Israel eingepfropft sind. (R├Âm. 11)
Dadurch kann auch der alte Baum “Israel” weiter leben.
Darauf werde ich in einem sp├Ąteren Post nochmal genauer eingehen.

Am Gartengrab

   
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Es gab noch Sachertorte und Apfelstrudel im ├ľsterreichischen Hospitz.
Immer wieder mega lecker.
Erika und ich gingen nochmal shoppen in der Jaffa-Street:
Nur ein wenig…­čśé
Und lecker Essen gab es immer wieder zwischendurch

Kleiner Nachtrag zur Unabh├Ąngigkeitsfeier mit der Kehila Ma’ajan, Kfar Saba

Auszug aus einem Dankgottesdienst zur Unabh├Ąngigkeitsfeier Israels

Es ist interessant, was in den messianischen Gemeinden ( Kehila, Gemeinde von Juden, die an ihren Messias Jeshua glauben) gefeiert wird.

Jeremia 31,8+9

8 Siehe, ich bringe sie herbei aus dem Land des Nordens und sammle sie von den Enden der Erde; unter ihnen sind Blinde und Lahme, Schwangere und Geb├Ąrende miteinander; eine gro├če Gemeinde kehrt hierher zur├╝ck! 9┬áWeinend kommen sie, und unter Flehen f├╝hre ich sie; ich will sie zu Wasserb├Ąchen f├╝hren auf einem ebenen Weg, auf dem sie nicht straucheln werden; denn ich bin Israel zum Vater geworden, und Ephraim ist mein Erstgeborener.

Am 29. November 1947 (17. Kislev 5708) stimmte die UN Generalversammlung f├╝r die Beendigung des britischen Mandatsgebietes. Israel wurde geboren.

Jesaja 66,8

Wer hat je so etwas geh├Ârt? Wer hat etwas Derartiges gesehen? Wurde je ein Land an einem Tag zur Welt gebracht? Ist je ein Volk auf einmal geboren worden? Denn Zion hat Wehen bekommen und zugleich ihre Kinder geboren.

Wir haben das gro├če Vorrecht in einer Generation zu leben, in der die biblischen Verhei├čungen der Wiederherstellung Israels stattfinden. Der Staat Israel ist inzwischen 74 Jahre alt.

Amos 9,14

Und ich will das Geschick meines Volkes Israel wenden, und sie werden die verw├╝steten St├Ądte wieder aufbauen und bewohnen, Weinberge pflanzen und deren Wein trinken, G├Ąrten anlegen und deren Fr├╝chte genie├čen.

Als Nation haben wir in unserer Geschichte Verfolgung, den Holocaust und andere komplexe existentielle Herausforderungen erlebt. Pharao, Haman, Hitler und viele andere Amalekiter standen auf, um uns zu zerst├Âren. Aber Gott stand in seiner Gr├Â├če und Zuverl├Ąssigkeit auf und hat uns in seiner Liebe bedingungslos befreit.

ER ist es, der uns aus unserer Sklaverei in ├ägypten befreit hat┬á und uns in ein Land, das von Milch und Honig flie├čt gebracht hat. Wir sind beeindruckt ├╝ber die Wunder, die Gott getan hat.

Pers├Ânliches Zeugnis:

Der Teufel versuchte uns zu zerst├Âren, aber ich stehe heute hier als ein Nachkomme eines Holocaust├╝berlebenden, Mutter von 3 Kindern, vier Enkeln und das f├╝nfte ist unterwegs.

Wir sind ein lebendiges Beispiel eine Best├Ątigung der G├╝te Gottes.

 

Was der Teufel zerst├Âren wollte, ver├Ąnderte der Herr in Segen.

ER, der sagte: ÔÇ×Seid fruchtbar und mehret EuchÔÇť beweist an uns, dass Seine Zusagen glaubw├╝rdig sind.

Jesaja 49,8

So spricht der HERR: Zur angenehmen Zeit habe ich dich erh├Ârt und am Tag des Heils dir geholfen; und ich will dich beh├╝ten und dich dem Volk zum Bund geben, damit du dem Land wieder aufhilfst und die verw├╝steten Erbteile wieder als Erbbesitz austeilst;

Gott hat uns aus den Enden der Erde zusammengef├╝hrt. In diesen Tagen erfahren wir, wie unsere S├Âhne und T├Âchter aus dem Ausland zur├╝ck gebracht werden. Die Trag├Âdie im Osten ruft unser Volk zur R├╝ckkehr in die eigenen Grenzen. Wir bezeugen, dass heute die ÔÇ×angenehme ZeitÔÇť ist, und beten, dass Gott seine verlorene Schafe in sein Land holt, wo immer sie auch sind.

Frei übersetzt (Bibelzitate: Schlachter 2000)

Die Stiftsh├╝tte

Wir besuchten die, in Originalgr├Â├če gebaute, Stiftsh├╝tte in der W├╝ste.

Sie wurde in den 80ern in Breckerfeld in der Bibelschule, wo wir uns kennenlernten, entworfen und mit den Bibelsch├╝lern aufgebaut. Heute steht sie hier in der W├╝ste und erinnert uns immer wieder, wenn wir hier sind an damals aber auch an die Wichtigkeit, die sie in der Bibel hat.

Damals musste ich z.B. die vom Wind stark beanspruchten Vorh├Ąnge mit der N├Ąhmaschine ausbessern.

Manchmal fragt man sich, warum wohl Gott so viele Kapitel in der Bibel daf├╝r verwendet hat, die Stiftsh├╝tte zu beschreiben, bis in jedes kleine Detail. (2. Mose ab Kapitel 25-38 mit Unterbrechungen…erst wird beschrieben, wie es gemacht werden soll, dann wird beschrieben, wie es gemacht wurde)

Was ist so wichtig an der Stiftsh├╝tte?

Gott zeigt seinen Weg f├╝r uns im Bild der Stiftsh├╝tte, denn er m├Âchte mitten unter uns wohnen und eine Beziehung mit uns haben.

2. Mose 25,8

Und sie sollen mir ein Heiligtum bauen, damit ich in ihrer Mitte wohne.

Auch heute noch ist der Weg zu Gott ├Ąhnlich, wie er hier beschrieben wird.

Macht man sich auf die Suche nach Gott, betritt man den Vorhof durch den ersten Vorhang.

Zuerst kommt man zum Brandopferaltar, wo das Opfer f├╝r die S├╝hnung stattfindet.

Jesus war ein f├╝r alle mal dieses Opfer f├╝r uns. (Es brauchen seitdem keine Opfer mehr gebracht werden.)

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Wenn wir das glauben, geht es weiter zum Waschbecken. Wir werden gereinigt.

Dies ist n├Âtig, in Beziehung zu Gott zu treten, denn er ist heilig.

1.Joh. 1,9

Wenn wir aber unsere Verfehlungen bekennen, zeigt sich Gott treu und gerecht, indem er uns die S├╝nde vergibt und uns reinigt von allem Unrecht.

Joh. 16,8

Jesus wird den Menschen die Augen ├Âffnen ├╝ber S├╝nde, Gerechtigkeit und Gericht.┬á

Die S├╝nde besteht aber darin, dass sie nicht an mich glauben.

Du musst also kein gro├čer S├╝nder sein, nicht irgendwelche schlimmen Taten getan haben, du kannst noch so ein netter Mensch sein aber dich trennt dein Unglaube von Gott, wenn du ihn nicht akzeptierst.

Aber Gott m├Âchte eine Beziehung zu dir.

So steht es hier in Gottes Wort.

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So gelangt man dann ins Heilige.

Damals konnte nur der Hohepriester hierher kommen und f├╝r die Einzelnen, die Opfergaben bringen.

Aber alle Menschen sollten vorgelesen bekommen, was es mit der Stiftsh├╝tte auf sich hatte.

Jeder sollte Bescheid wissen.

Jesus ist unser Hoherpriester geworden. Er hat die Verbindung zu Gott wieder hergestellt.

 

Unter der Decke im Heiligtum findet man die verschiedenen Purpurfarben.

Blau steht f├╝r Gott im Himmel,

Violett steht f├╝r den K├Ânig Jesus,

Rot steht f├╝r die S├╝hnung durch das Blut und

Wei├č ist die Farbe der Reinheit.

Wenn man Blau und Rot mischt, ergibt es Violett, die Farbe des K├Ânigs.

Das ist Jesus, der Gott ist und uns durch sein Blut reinigt. In jedem Detail sieht man Jesus in der Stiftsh├╝tte.

 

 

In der Stiftsh├╝tte wurde viel Akazienholz verwendet, ein schwer zu behandelndes Holz.

Die Akazie ist ein Bild f├╝r den unveredelten Menschen (den s├╝ndigen Menschen, der Gott nicht anerkennt)

Man hatte sehr viel M├╝he damit, das Holz zu bearbeiten, genauso, wie Gott M├╝he mit uns hat, aus uns den Menschen zu formen, den er sich urspr├╝nglich f├╝r uns vorgestellt hat.

 

 

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Wenn man ins Heilige kommt steht dort links die Menora, der siebenarmige Leuchter. Die Zahl 7 steht f├╝r die Vollkommenheit Jesu, der das Licht der Welt ist. Dahinter die W├Ąnde bestehen aus behandeltem Akazienholz, was von g├Âttlichem Gold ├╝berzogen und somit veredelt ist. Die goldenen W├Ąnde spiegeln das Licht der Menora wider. So sollen wir Gl├Ąubigen auch Jesu Liebe widerspiegeln.

Joh. 8,12; 9,5

Jesus sagt: “Ich bin das Licht der Welt!”

Matth. 5,13-16

“Ihr seid das Licht der Welt…”

 

 

 

Der Schaubrottisch steht gegen├╝ber. Er besteht auch aus Akazienholz und ist mit Gold ├╝berzogen.

Die Priester a├čen dies Brot mit Oliven├Âl und Yssop (Za’atar), was auch f├╝r die Reinigung steht.

Johannes 6,35

Jesus sagt: “Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie mehr hungrig sein…”

 

Der Hohepriester am R├Ąucheraltar vor dem Vorhang zum Allerheiligsten. Hier wurden Gew├╝rze (z.B. Weihrauch) ger├Ąuchert. Die Gebete der Heiligen (alle die an Jesus glauben) sind der Wohlgeruch f├╝r Gott.

Ps. 141,2

Lass wie Weihrauch mein Gebet vor dir sein…

Offb. 5, 8

…goldene Schalen mit Weihrauch gef├╝llt. – Das sind die Gebete der Heiligen.

 

 

Einmal im Jahr, an Yom Kippur ging der Hohepriester, stellvertretend f├╝r das Volk ins Allerheiligste, um das Volk mit Gott zu vers├Âhnen. Dort stand die Bundeslade, bedeckt von zwei Cherubim. Hier wohnte Gott.

Jesus hat uns den Weg zum Vater frei gemacht durch seine Auferstehungskraft.

Der Vorhang im Tempel riss damals von oben nach unten in zwei Teile.

Mark. 15, 38

In diesem Augenblick riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei.

Dadurch haben wir direkten Zugang zu Gott, denn Jesus ist unser Hoherpriester.

In der Lade war die Weisung Gottes in Form der 10 Gebote, der bl├╝hende Aaronstab, ein Zeichen f├╝r die Autorit├Ąt Aarons und seiner Nachkommen und eine Schale Manna, ein Zeichen f├╝r Gottes Versorgung.

Gott hat uns seine Weisung (die Thora) in unser Herz geschrieben.

Jeremia 31,33

Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz, ich lege es tief in sie hinein.

So werde ich ihr Gott sein und sie mein Volk.

Hier geht es um den neuen Bund mit Israel.

Wenn wir das glauben, geh├Âren wir zu Gottes Volk. Wir werden eingepfropft in den ├ľlbaum Israel auch wenn wir aus anderen Nationen kommen. (s. R├Âm. 11)

Das hat damals Gott genauso angeordnet. Wow!

Wer es noch genauer wissen m├Âchte, kann sich zu jedem Schritt eine Predigt anschauen und staunen!

ICF M├╝nchen – Die Stiftsh├╝tte: Gott begegnen – Die Bibelentdecker